Auch 14-Jährige dürfen wählen

Silke Wagstyl sieht ihre Schwerpunkte weiterhin im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit in der Christophorus-Kirchengemeinde. (Foto: Andrea Hesse)
 
Die Mitgestaltung der Frauensonntage hat Stefanie Schute besonders viel Freude gemacht. (Foto: Andrea Hesse)

Kirchengemeinden wählen am 11. März

ISERNHAGEN (r/bs) Die drei evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Isernhagen wählen am Sonntag, 11. März, ihre Kirchenvorstände neu. Insgesamt sind für die kommende sechsjährige Wahlperiode in den Kirchengemeinden St. Marien, St. Nikolai und Christophorus 19 Sitze durch Wahl zu besetzen; weitere Plätze werden nach der Wahl durch Berufung vergeben. Die Anzahl der Sitze in den Kirchenvorständen ist von der Größe der jeweiligen Gemeinde abhängig: Sie beträgt sechs oder sieben Sitze.
Wahlberechtigt sind laut Kirchengesetz alle Kirchenglieder, die bis zum Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, am Wahltag der jeweiligen Kirchengemeinde angehören und in die Wählerliste eingetragen sind.
Am Wahlsonntag richten die Kirchengemeinden Wahllokale ein, in denen Wahlvorstände die Wahl leiten. Die Wahllokale sind mindestens sechs Stunden lang geöffnet; in der Regel im Anschluss an den Gottesdienst am Vormittag. Informationen über ihr Wahllokal und dessen Öffnungszeiten erhalten Gemeindeglieder mit ihrer Wahlbenachrichtigungskarte, einem sogenannten Selfmailer, der in den vergangenen Tagen verschickt wurde.
Ins Wahllokal sollte die Benachrichtigungskarte mitgebracht werden; problemlos möglich ist die Wahl aber auch mit dem Personalausweis. Die Zahl der Stimmen ist von der Größe des jeweiligen Kirchenvorstandes abhängig und ist ebenfalls im Kirchengesetz geregelt: Bei sechs Sitzen sind es fünf Stimmen, bei sieben Sitzen sechs Stimmen. Die Häufung mehrerer Stimmen auf einen Namen (Kumulieren) ist nicht zulässig. Merken muss sich das alles zum Glück niemand: Im Wahllokal wird über die jeweilige Stimmenzahl informiert.
Die Kandidatinnen und Kandidaten für die ev.-luth. Christophorus-Kirchengemeinde Altwarmbüchen: Harald Burghof: „Ich bin Mitglied im Posaunenchor und der Männergruppe sowie Vorstandsmitglied beim Förderkreis Kirchenmusik. Seit 2006 bin ich Mitglied des Kirchenvorstandes, seit November 2017 KV-Vorsitzender.“
Hans-Joachim Müller: „Es ist für mich besorgniserregend, wie Grundsätze des Glaubens und des aufrichtigen, respektvollen Umgangs miteinander in der Gesellschaft mehr und mehr zu Gunsten allein wirtschaftlicher Überlegungen in den Hintergrund geraten. Dieser Entwicklung muss Kirche entschieden entgegentreten, wenn unser Leben mehr als nur bloßes Zahlenwerk sein soll.“
Jeanette Osten: „Im Besonderen macht mir die Mitgestaltung von Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen für unsere Gemeindemitglieder Freude. Ich möchte die Zukunft unserer Gemeinde aktiv mitgestalten.“
Astrid Reucker: „Seit vielen Jahren spiele ich im Posaunenchor, außerdem engagiere mich im Gemeindeleben. Diese Aktivitäten möchte ich intensivieren und kandidiere deshalb für den Kirchenvorstand.“
Stefanie Schute: „Seit September 2008 bin ich berufenes Mitglied im Kirchenvorstand. Besonders viel Freude hat mir die Mitgestaltung der Frauensonntage bereitet.“
Martina Strehler: „Seit 2000 bin ich Mitglied im KV, Mitglied im Kindergartenausschuss, mache Lektorinnen- und Küsterinnendienst und leite mit viel Freude die Eltern-Kind-Gruppe.“
Silke Wagstyl: „Im Kirchenvorstand arbeite ich inzwischen seit zwölf Jahren mit. Ich würde meine Arbeit dort gerne fortsetzen. Meinen Schwerpunkt sehe ich dabei weiterhin im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.“