1,5 Millionen Euro für den Ausbau der K113 zwischen KB und FB

Region führt Prioritätenliste für Baumaßnahmen an Kreisstraßen fort

HANNOVER/ISERNHAGEN (r/bs). Für Bauvorhaben an Kreisstraßen und Radwegen will die Region Hannover bis 2019 rund 28 Millionen Euro ausgeben.
So sieht der Vorschlag der Verwaltung aus, den Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz vorgestellt hat. Geplant ist, jedes Jahr 4,7 Millionen Euro in Baumaßnahmen zu investieren. Dazu kommen noch einmal knapp 1,9 Millionen Euro für die Unterhaltung von Kreisstraßen und Radwegen.
Von 2015 bis 2019 stehen mehr als 70 Vorhaben auf der Prioritätenliste, die jetzt den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt wird. Die Planung steht unter dem Vorbehalt der jeweiligen Haushaltsbeschlüsse durch die Regionsversammlung.
2016 steht mit einem Volumen von 1,5 Millionen Euro als größte Maßnahme der Ausbau der K113 zwischen Isernhagen K.B. und Isernhagen F.B. an. Dort soll nicht nur die Fahrbahn erneuert werden, sondern auch die Entwässerungseinrichtungen und der Radweg.
Wegen schwerer Schäden war der Regenwasserkanal bereits in den vergangenen Jahren mehrfach in Teilabschnitten saniert worden. Auch der Radweg entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und war zuletzt oft durch parkende Fahrzeuge blockiert. Das Planfeststellungsverfahren ist eingeleitet, mit dem Beschluss rechnet die Region Hannover noch 2015.
Für den Bereich Isernhagen stehen in den kommenden Jahren auch mehrere Radwegeprojekte an: So soll ab 2016 die Lücke an der K116 zwischen Neuwarmbüchen und Thönse geschlossen werden – Kostenpunkt 600.000 Euro.
Für 2017 ist der Lückenschluss entlang der K113 zwischen der L 381 in Isernhagen N.B. und der K114 geplant. Der Radweg zwischen Isernhagen K.B. und Altwarmbüchen an der K114 soll 2018 für 300.000 Euro erneuert und verbreitert werden – die Oberfläche ist schadhaft.
Die Region Hannover ist in als sogenannte Baulastträgerin für 610 Kilometer Kreisstraßen verantwortlich, die von zurzeit 330 Kilometer Radwegen „begleitet“ werden. Neben den Straßen und Wegen ist die Region als Eigentümerin auch verantwortlich für 150 Brücken, Trogbauwerke und Stützwände, dazu kommen 500 Durchlässe.