TSG ist in eigener Halle klar in der Favoritenrolle

Das junge Talent Thomas Bergmann mit Zug zum Tor. Der Linkshänder will mit der TSG gegen Brandenburg zwei Pluspunkte einspielen. (Foto: Holger Staab)

Zu Gast ist Schlusslicht SV 63 Brandenburg-West

BURGWEDEL (hs). BURGWEDEL (hs). Wenn es in der 3.Liga ein einfaches Spiel geben sollte, dann wird die Turnerschaft Großburgwedel die kommende Bewährungsprobe als einfach ansehen. Gegner am Sonnabend, 4. Februar, ab 19 Uhr ist Tabellenschlusslicht SV 63 Brandenburg-West. Trainer Heidmar Felixson warnt aber seine Spieler, denn die Brandenburger dürfen nicht unterschätzt werden. Schnell liegt sein Team im Rückstand, die Gäste könnten Ehrgeiz und Siegeswillen zeigen und der TSG gefährlich werden.
Dieses Szenario sollte vermieden werden und ein doppelter Punktgewinn, wie beim deutlichen Erfolg bei der SG Achim-Baden am vergangenen Wochenende, mit einer von Beginn an konzentrierten Leistung könnte gelingen. Die TSG möchte ihren Fans ein gutes Spiel zeigen und sich in guter Form präsentieren. Auch wenn die Mannschaft noch verletzungsbedingt einige Probleme hat und das Zusammenspiel im Angriff holpert, die Spieler wollen ihre beste Leistung abrufen und das fordert auch Coach Felixson.
So wird, geht es nach dem Willen des Trainers, am Sonnabend vor heimischer Kulisse eine motivierte Mannschaft auflaufen und einen auch zahlenmäßig deutlichen Erfolg verbuchen. In der Hinrunde erzielte Burgwedel beim SV Brandenburg seinen zweiten Auswärtssieg in der 3.Liga und konnte sich mit 29:27-Toren durchsetzen. Es war keine Glanzleistung, aber auswärts ist die auch nicht nötig. In eigener Halle wollen sich die Felixson-Schützlinge aber anders präsentieren.
Die Fehler aus den ersten Partien des Jahres wollen Paul Schirmer und das TSG-Team jetzt abstellen und sich in der Offensive torgefährlich zeigen. Die Angriffe sollen strukturiert vorgetragen werden und Spielkonzeptionen zu Toren führen. Dazu wurde im Training einiges ausprobiert und jetzt gilt es diese taktischen Faktoren im Punktspiel auch umzusetzen. In der Defensive gilt das Gleiche, das Abwehrbollwerk soll stehen und die 6:0-Deckungsform stabil den Gegner am Torwurf hindern. Hier könnten dem Mittelblock mit Andrius Stelmokas und Bjarni Aron Thordarsson wichtige Aufgaben zukommen. Und dann stehen ja mit Jörg-Uwe Lütt und Johannes Müller noch reaktionsschnelle Keeper im Tor der TSG, die Bälle, die durch die Abwehr kommen, entschärfen können.
Insgesamt verfügt die TSG immer noch über einen guten Kader für die 3. Liga und sollte am Sonnabend gegen die noch sieglose Mannschaft des SV 63 Brandenburg-West, wie auch in den nächsten Partien der Saison, für viele Punktgewinne sorgen.
Bereits in der nächsten Woche, am 11. Februar, steht für Burgwedel wieder Heimspiel auf dem Spielplan. Dann erwarten die Akteure um Rechtsaußen Thomas Bergmann den Spitzenreiter HF Springe und damit eine weitere Begegnung, die in der Burgwedeler Sporthalle am Schulzentrum „Auf der Ramhorst“ für guten Zuschauerzuspruch sorgen dürfte.