Schwere Heimaufgabe für die TS Großburgwedel

TSG-Neuzugang Maurice Herbold wird von zwei Gegenspielern am Torwurf gehindert. (Foto: Holger Staab)

TSV Altenholz mit Trainer Klaus-Dieter Petersen an alter Wirkungsstätte

BURGWEDEL (hs). Das wird ein interessantes Heimspiel für die Turnerschaft Großburgwedel. Am Samstag, 22.September, ab 19.00 Uhr gastiert der TSV Altenholz in der Sporthalle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“.
Eine ganz schwere Partie für die Spieler um Coach Jürgen Bätjer, denn die jungen Spieler des TSV haben bisher starke Leistungen abgeliefert und werden auch in Burgwedel keinen Punkt abgeben wollen. Mit Klaus-Dieter (Pitti) Petersen trainiert ein ehemaliger TSG-Spieler die Gäste.
Auch für Petersen wird es eine interessante Begegnung, denn als Kreisläufer und starker Abwehrspieler hat er in Großburgwedel in jungen Jahren eine erstaunliche Entwicklung gemacht und schuf hier die Grundlagen für seine weitere Karriere beim VfL Gummersbach und besonders beim THW Kiel und in der deutschen Nationalmannschaft. Jetzt kehrt er als Coach an seine alte Wirkungsstätte zurück und stellt sich gegen die TSG.
Sein Team besteht aus sehr jungen Spielern, die beim THW Kiel und in Altenholz groß und spielstark geworden sind. Altenholz ist so etwas wie die Ausbildungsmannschaft des großen Nachbarn THW. Das zeigen auch die beiden Neuzugänge des TSV. Mit Rune Dahmke und Fynn Rhanke wechselten zwei A-Jugendliche des THW Kiel zu TSV Altenholz. Dahmke ist Außenspieler und Rahnke Kreisläufer. Beide befinden sich in bester Gesellschaft, denn die anderen Akteure sind ebenfalls junge Talente, die sich in der 3. Liga entwickeln sollen, damit sie möglicherweise die Chance auf einen Bundesligaeinsatz in Kiel erhalten.
Am ersten Spieltag bekam der Nachbar TSV Burgdorf II die Stärke des TSG-Gastes zu spüren und musste eine 25:29-Niederlage quittieren. Dabei trumpften auf Seiten der Altenholzer die beiden Außenspieler Bevan Calvert mit acht Treffern und Lukas Stürze mit sieben Toren auf.
Hier wird die Defensive der TS Großburgwedel gefordert sein, die Torwürfe der beiden schnellen Flügelspieler zu unterbinden. Das ist aber auch nur möglich, wenn im Angriff die Chancen verwertet werden. Oft erzielen die Außenspieler ihre Treffer durch schnelle Gegenstöße und die sind nur bei technischen Fehlern oder missglückten Torwürfen möglich.
TSG-Coach Jürgen Bätjer wird sein Team auf die Gäste vorbereiten. Stefan Schmidt-Kollberg und seine Mitspieler sollten aber zunächst auf ihre eigenen Stärken schauen. In eigener Halle können sie zuversichtlich und mit der nötigen Motivation auftreten. Durch die Verpflichtung von Kay Behnke kurz vor dem ersten Saisonspiel, der mit einem Doppelspielrecht mit Zweitligist Eintracht Hildesheim ausgestattet ist, hat der TSG-Angriff an Gefährlichkeit gewonnen. Das zeigte sich bereits in den ersten Begegnungen der neuen Spielzeit.
Allerdings mussten die Bätjer-Schützlinge am vergangenen Samstag einen herben Rückschlag hinnehmen. Bei der 17:30-Packung beim Oranienburger HC waren die TSGer chancenlos und die Leistung indiskutabel. Aus solchen Niederlagen kann Burgwedel aber nur lernen und hat gegen Altenholz ausreichend Gelegenheit, die negativen Eindrücke mit einem besseren Spiel zu verarbeiten.
In der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ kann die Turnerschaft jeder Mannschaft der 3. Liga gefährlich werden. Ein guter Start in die Partie und eine konstante Leistung in der Folgezeit, das Publikum im Rücken und die richtige Taktik von Trainer Bätjer sollten einen doppelten Punktgewinn zur Folge haben.