Hunderte Besucher entdeckten die Fuhrberger Zimmerei

Hunderte von Besuchern nutzten am Samstag die Gelegenheit, die Fuhrberger Zimmerei in Augenschein zu nehmen. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
Die drei Geschäftsführer der Fuhrberger Zimmerei (v.l.): Christian Zeymer, Horst Kuhlmann und Frank Töllner. Im Hintergrund sägt der Motorsägenkünstler eine Eichhörnchenskulptur aus einem mächtigen Eichenstamm. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Hochkarätiges und informatives Programm begeisterte die Gäste

FUHRBERG (hhs). Es war ein kleines Volksfest, das am Samstag auf dem Gelände der Fuhrberger Zimmerei gefeiert wurde: Das 20-jährige Jubiläum der Zimmerei lockte zahlreiche Kunden, Freunde und Interessenten.
Die Zimmerei hatte sich auch eine Menge einfallen lassen, Speisen und Getränke, Unterhaltung für Kinder und Jugendliche, und alle Informationen zur Fuhrberger Zimmerei, hochmoderne technisierte Arbeitsabläufe auf der einen, traditionelle bewährte Handwerkskunst auf der anderen Seite. Das begeisterte die Besucher und über den Tag verteilt waren rund 1.000 Besucher, die ihre Geburtstagsgrüße überbrachten.
Auf dem Freigelände zogen die zwölf Meter hohe aufblasbare Kletterwand und die riesige Hüpfburg die Kinder magisch an. An der Kletterwand konnte der Nachwuchs seinen Mut beweisen und an Seilen gesichert die Höhe erklimmen. Die Hüpfburg wurde von den Jüngsten in Beschlag genommen und wer mochte, konnte sich von der Malerin Maren Scholz professionell schminken lassen. Auch an Ponyreiten hatten die Gastgeber gedacht. Hier machten viele Kinder ihre ersten Reiterfahrungen, es war bezaubernd, ihre Begeisterung dafür in den Gesichtern zu sehen.
Ein absoluter Hingucker war der Motorsägenkünstler. Er sägte aus einem großen Eichenstamm das Maskottchen der Fuhrberger Zimmerei, das jedes Schriftstück ziert, heraus: ein Eichhörnchen. Stundenlang war die Säge zu hören und man konnte die Sägespäne fliegen sehen. Am späten Nachmittag ging das Werk dann seiner Vollendung entgegen und das Eichhörnchen aus wetterfester Eiche saß auf dem mächtigen Sockel. In den kommenden Tagen wird das Kunstwerk imprägniert, damit es den Wetterunbilden trotzen kann. Es soll dann einen Ehrenplatz auf dem Betriebsgelände bekommen.
Den Ablauf der Jubiläumsfeier war von Anfang bis Ende perfekt durchorganisiert. Die Mitarbeiter der Fuhrberger Zimmerei sorgten von der Einweisung auf die Parkplätze über den Verkauf von Essen- und Getränkemarken, der Sicherung der Kinder an der Kletterwand einfach für alles, was angeboten wurde.
Die Gelegenheit, die Zimmerei bei einem Rundgang kennenzulernen, nahmen die meisten der Besucher wahr. Das hatte einen Grund, denn hier konnte man die „Hundegger“ bei der Arbeit bestaunen. Eine außergewöhnliche Maschine, die alle Arbeitsgänge erledigt, die bei der Herstellung eines Fachwerks für ein ganzes Haus notwendig sind. Sie wird von einem oder zwei Mitarbeitern bedient und arbeitet präziser und weitaus schneller, als es Menschenhände könnten. Das begeisterte die Besucher, zumal Zimmerer Andre Schmidt, der die Hundegger bedient, alle Fragen kompetent beantwortete.
Die drei Geschäftsführer Horst Kuhlmann, Frank Töllner und Christian Zeymer freuten sich über großen Zuspruch. „Unser Fuhrberger Fachwerkhaus zählt zu den besten und hochwertigsten Fachwerkhäusern, die der Markt bietet. Und sie haben ihren Preis. Und deswegen wollen wir unseren Kunden auch beim Jubiläum keine halben Sachen bieten. Wir wollen ihnen etwas zurückgeben mit dieser Feier“, freuten sie sich.