Fisch-Schlemmereien und edle Tropfen im E-Center Cramer

Im E-Center Großburgwedel finden sich ausschließlich Fischsorten, die aus nachhaltig bewirtschafteten Fanggründen stammen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Schlemmerabende in Großburgwedel werden fortgesetzt

GROSSBURGWEDEL (hhs). Zu Jahresbeginn wurde das E-Center Cramer in Großburgwedel in Rekordzeit umgebaut. Die markanteste Veränderung zum Positiven ist die Verlagerung der Fischabteilung in die direkte Nachbarschaft der Fleischabteilung. Hier musste im Zuge des Umbaus für den Fischtresen, wie man ihn als Kunde allein wahrnimmt, die größten Veränderungen an der Infrastruktur vorgenommen werden: Neue Kühlräume und eine Küche sind hier hinter den Kulissen geschaffen worden.
Als Anfang Februar der Verkauf von Frischfisch und Fischprodukten wieder aufgenommen wurde, staunten die Kundinnen und Kunden nicht schlecht. Der Frischfisch sah zum „Anbeißen“ aus, er wurde komplettiert mit Räucherfisch und Salaten, marinierten und auch exotischen Angeboten aus Teich, Bach, See, Fluss und Hoher See. Und es steht seither ein neues Gesicht für Qualität und Service in diesem Bereich: Martin Klöpsch. Er ist gelernter Koch mit einem Faible für Fisch und Meerestiere und er steht seinen Kunden für alle Fragen zu den Leckereien aus dem Wasser und deren Zubereitungsart gern zur Verfügung.
Ende Februar hatten Klöpsch und Sein Team zu einem Schlemmerabend eingeladen. Die geplante Speisenfolge konnte sich sehen lassen: zur Begrüßung ein Sekt der Cramer-Hausmarke Großburgwedel, dann als Vorspeise Lachs und Hering mit Kartoffelküchlein. Hier war das erste Aha-Erlebnis zwingend: Wer sich eine geschmacklich sinnvolle Verbindung vom nordeuropäischen Edelfisch Lachs und dem schlichten Hering nicht vorstellen konnte, wurde von Martin Klöpsch und seinen Kollegen eines Besseren belehrt.
Zum Hauptgericht hatte sich Klöpsch zu einer schwedischen Spezialität entschieden: Winterkabeljaufilet in Dillsauce hat er seinen 31 Gästen angeboten. Schwedenfans werden es kennen als „Skrei i Dillkrern“, diese Leckerei, die in der kalten Jahreszeit dort beinahe den Status eines Nationalgerichts erlangt hat.
Dazu hatte Djawad Keypuri sich für einen ganz besonderen Weißwein entschieden: Der italienische Pinot Noir mit seiner dezenten Säure erzeugte Frische auf dem Gaumen, die im Zusammenspiel mit der Dillcreme das feine Aroma des Skrei voll zur Geltung brachte. Für den gelungenen Abschluss sorgte eine Blaubeercreme.
Es war ein gelungener Spezialitätenabend, der einfach Lust machte auf Meer und auf Fisch. In den kleinen Pausen zwischen den Gängen gab es zudem eine Menge Informationen rund um Fisch von Stefan Zinnecker, im Hause Cramer für dieses Segment zuständig. Er machte deutlich, dass in allen E-Centern der Familie Cramer Fisch ausschließlich aus nachhaltig bewirtschafteten Beständen auf den Tresen kommt.
„Wir wollen auch in Zukunft Fisch anbieten können, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen“, so Zinnecker. Wer Fragen zu Fisch und zu Spezialitäten aus entfernt liegenden Fanggründen hat, wende sich an das Fachpersonal.