E-Center Cramer in Großburgwedel innerhalb von zwei Wochen modernisiert

Sebastian Cramer (links) und Jürgen Vogeding freuen sich über die neugestaltete Weinabteilung. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
Großzügigkeit, die ins Auge fällt: die offen gestaltete neue Obst- und Gemüseabteilung. (Foto: Hans Hermann Schröder)

„Wir wollen der kompetenteste Supermarkt mit dem Schwerpunkt Lebensmittel sein“

GROSSBURGWEDEL (hhs). „Wir haben zwei anstrengende Wochen hinter uns gebracht“, freuten sich Sebastian Cramer von der Geschäftsführung der gleichnamigen Lebensmittelmärkte und Jürgen Vogeding, der Marktleiter des E-Centers Großburgwedel am Montag, als sie den Burgwedeler Nachrichten ihren vollkommen renovierten Lebensmittelmarkt vorstellten.
Auf die Frage, was denn nicht erneuert worden ist im Zuge dieser Arbeiten, schmunzelten beide: „Der Fußboden ist geblieben“, sagten sie prompt. Alles andere an Infrastruktur im Lebensmittelbereich des E-Center Großburgwedel ist neu.
Ziel der Renovierung sei es gewesen, die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden beim Einkauf stärker zu berücksichtigen. Im vergangenen Jahr hatte deswegen eine Kundenbefragung stattgefunden, an der mehr als 1.000 Kunden teilgenommen haben. Die jetzt beendete Renovierung sei auch Ausdruck dessen, was die Analyse der damaligen Befragung ergeben habe, so Sebastian Cramer.
Die Umstrukturierung fällt schon beim Betreten des Marktes ins Auge. Die Kassen auf der linken Seite sind allesamt neu. Rechts fehlt der Fischtresen. Der wird verlegt in den Bereich hinter der Frischfleischabteilung. Schaut man sich um, dann fallen zunächst die neuen Regale ins Auge. Sie sind nicht so hoch wie ihre Vorgänger und man kann über sie hinweg schauen - das vermittelt Offenheit. An den Wänden sind in großen Lettern die Abteilungen von Weitem zu erkennen. Die Orientierung ist erheblich einfacher.
Zuerst wird man in die Obst- und Gemüseabteilung geführt. Rechts an der Seite befindet sich die Salatbar, in der alles zu finden ist, was das Herz begehrt. Immer alles frisch, eine Augenweide, die zum Vitamingenuss animiert, wie auch das übrige Obst und Gemüse.
Dahinter befinden sich die Backwaren. „Wir haben versucht, den Tagesablauf der Mahlzeiten in der Anordnung unserer Waren nachzuvollziehen“, erläutert Jürgen Vogeding das Konzept. Nach dem Backwaren kommt dann alles, was dem Bereich Frühstück zugeordnet wird. Kaffee, Tee, süße Brotaufstriche und Honig. Darauf folgen am gewohnten Platz die Molkereiprodukte, die in neuen Kühlgeräten übersichtlich präsentiert werden.
Großzügig wirkt jetzt der Lebensmittelmarkt, wenn man den Mittelgang entlang schaut. „Wir haben die Aktionswaren hier herausgenommen, die immer auf Paletten stehend den Weg und den Blick versperrt haben“, sagt Vogeding. „Wir wollen der kompetenteste Supermarkt sein“, fügt Sebastian Cramer an. Das sei auch ein Grund für den Wegfall der Aktionsfläche. „Wir setzen unseren Schwerpunkt auf Lebensmittel“. Der Mittelgang sei nur unwesentlich breiter geworden, aber durch die Blickfreiheit scheint alles viel größer geworden zu sein.
„Alles neu“, melden auch die Käseabteilung und die Fleischerei. Die Präsentationsfläche in der Kühlung für Fleisch, Wurst und Käse ist erweitert worden und hinter der Fleischabteilung wird in wenigen Tagen wieder Fisch angeboten werden. Dieser Bereich konnte in den zwei Wochen nicht fertiggestellt werden, weil der dafür benötigte Raum bislang als Leergutlager fungierte und nun für die gesamte Infrastruktur für den Fischverkauf umgebaut werden muss.
Auch die Weinabteilung, ein Aushängeschild der E-Center der Familie Cramer, präsentiert sich jetzt großzügiger und übersichtlicher. Sebastian Cramer schätzt die Zahl der Weine auf etwa 2.000 gegenwärtig. Aber in diesem Segment werde in naher Zukunft einiges geschehen. „bei deutschen und spanischen Weinen sind wir sehr gut aufgestellt“, sagt Cramer. „Aber wir werden uns nun verstärkt um die italienischen und französischen Weine kümmern“.
Mit der Renovierung sei das Kunststück gelungen, alle Abteilungen und die Sortimente zu vergrößern. Besonders deutlich könne man das feststellen bei Obst und Gemüse, den Molkereiprodukten, bei Fleisch und Käse und bei den Lebensmitteln für Allergiker. „Wir führen mehr Gluten- und Lactose freie Produkte als jedes Reformhaus“, bringt es Sebastian Cramer auf den Punkt. Die Kundenzufriedenheit sei oberstes Ziel. Aus diesem Grund bittet er auch alle Kunden, ihre Wünsche zu formulieren. „Nach Möglichkeit werden wir alles in kürzester Zeit besorgen“, verspricht Jürgen Vogeding. Das gelte zum Beispiel für Fleischspezialitäten. „American Beef, Bisonfleisch oder Irisches Salzwiesenlamm können wir innerhalb von 48 Stunden liefern“.
Außerdem habe man im Hause Cramer auch darüber nachdenken müssen, die Energiekosten einzudämmen. Die Ausstattung des Marktes in Großburgwedel sei schließlich elf Jahre alt gewesen. „Jetzt sind wir auf dem neuesten Stand der technischen Entwicklung. Im Bereich der Kältetechnik arbeiten wir nun mit CO2 als Kühlmittel und die gesamte Lichtanlage haben wir auf LED umgestellt“, erläuterte Cramer. So erscheint der Markt nun in einem hellen aber weichen, für die Augen angenehmen Licht. Im Zusammenspiel mit einem neuen Anstrich in warmen Tönen macht das Einkaufen im E-Center Cramer in Großburgwedel nun zu einem ganz besonderen Erlebnis.