„Ambulante Pflege“ Janz feiert ihr 25-jähriges Bestehen

25 Jahre Ambulante Pflege Janz: Geschäftsführerin Ute Janz (im Fahrzeug) mit ihrem engagierten Team.

Pflege mit fachlicher Kompetenz und liebevoller Zuwendung

GROSSBURGWEDEL (bs). Der Pflegedienst Janz wurde bereits im Jahr 1991, damals als „Einfraubetrieb“, von Ilona Reimann gegründet. 1994 übernahm ihre Tochter Ute Janz die Pflegedienstleitung und am 1. Februar 1995 auch die Geschäftsführung des Betriebes, der seinen Sitz in der Dammstraße 7, dem ältesten Haus Großburgwedels hat.
Der Pflegedienst wuchs stetig und der Erfolg spiegelt sich auch in der Beschäftigung von nunmehr über 30 Mitarbeitern wider. Die engagierten Pflegefachkräfte sind in den Ortsteilen Burgwedels und Isernhagens rund um die Uhr im Einsatz, unterstützen die Pflegebedürftigen und deren Angehörige in ihrer vertrauten Umgebung.
Von Beginn an ist das Unternehmen zugelassene Einrichtung der Pflege- und Krankenkassen und erzielt seit vielen Jahren die Note „sehr gut“ bei den unangekündigten, jährlichen Überprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen sowohl in der Pflege und den medizinischen Leistungen als auch in der Dienstleistung und Organisation.
Einen Grundstein für den Erfolg sieht Ute Janz in der langjährigen Beschäftigung der Mitarbeiter, von denen viele bereits seit 15 Jahren die Kunden versorgen. Dies alles gelingt durch das besonders gute Betriebsklima und ein sehr kollegiales Miteinander.
Das Motto des Pflegedienstes „Wir helfen, wenn das Leben schwer wird, mit fachlichem Rat und menschlicher Zuwendung“ garantiert den Betroffenen eine ganz individuelle und vor allem persönliche Betreuung. So erreicht der Pflegedienst Janz, dass die Pflege in der vertrauten Umgebung langfristig möglich bleibt und der Alltag der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen mehr Lebensqualität und Entlastung erfährt.
Pflegende Angehörige müssen gerade heutzutage über die vielen Möglichkeiten der Hilfsangebote durch die neuen Pflegestärkungsgesetze I und II detailliert informiert und beraten werden. Die einfühlsamen Gespräche mit den Betroffenen sind dabei die Grundlage, um Vertrauen zu schaffen und gemeinsam die richtige Form der Hilfe und Pflege zu finden.
Die ausgebildeten Pflegeberater von Ute Janz helfen bei den Pflegeanträgen, beraten zur richtigen Auswahl von Hilfsmitteln, klären alle Fragen zur Finanzierung der Pflege und kümmern sich schließlich um die gesamte Pflegeorganisation.
Pflegende Angehörige brauchen sehr viel Kraft im Alltag mit ihren Pflegebedürftigen. Zu ihrer Entlastung bietet der Pflegedienst die stundenweise Betreuung der Pflegebedürftigen in ihrem Zuhause an. Darüber hinaus werden viele besondere Leistungen zur Erhaltung der Alltagskompetenz für Demenzerkrankte angeboten.
Hier hat sich vom Gesetzgeber her viel Neues getan. Mit den Pflegestärkungsgesetzen wurde gleichzeitig der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert. Vor allem mit der Einführung der Pflegestufe 0 bei Demenz erhalten erstmals alle Pflegebedürftigen gleichermaßen Zugang zu den Pflegeleistungen, unabhängig von körperlichen Einschränkungen oder bei Einschränkungen in der Alltagskompetenz durch Demenz oder vergleichbare Erkrankungen.
Zum 01.01.2017, mit Start des Pflegestärkungsgesetzes II, werden alle Pflegebedürftigen, denen bis zum 31.12.2016 wenigstens die Pflegestufe 0 zugesprochen wurde, automatisch in die nächsthöhere Pflegestufe (sprich nächsthöheren Pflegegrad) übergeleitet. Menschen mit dauerhaft eingeschränkter Alltagskompetenz wie etwa bei Demenzerkrankung werden automatisch in den übernächsten Pflegegrad eingestuft. Damit ergeben sich für die Betroffenen wesentlich bessere Versorgungsmöglichkeiten.
Die Wirksamkeit von Betreuungsleistungen zur Erhaltung der Alltagskompetenz ist deutlich nachgewiesen.
Ute Janz empfiehlt, sich umfassend informieren und beraten zu lassen, um möglichst keine der vielen Leistungsmöglichkeiten durch die Pflegekassen zu versäumen. Ihrer Erfahrung nach nehmen Versicherte viele Leistungen gar nicht in Anspruch, weil sie ihnen nicht bekannt sind.