Zwei besondere Konzerte mit der Capella-de-la-Torre

Der Musikförderkreis St. Petri hat am 4. und 5. Juni hat außergewöhnliches Wochenendevent mit der Capella-de-la-Torre organisiert. (Foto: Capella-de-la-Torre)

Großes Musik-Wochenende für Kinder und Erwachsene

BURGWEDEL (r/bs). Das große Wochenendevent für Kinder – gefördert vom Musikförderkreis St. Petri Großburgwedel e.V. - und die Konzerte am 4. und 5. Juni 2016 mit der Capella-de-la-Torre stehen vor der Tür.
Für die Kleinen heißt es „Mitmachen!“ und für die Erwachsenen „Anhören“.
Los geht es am Samstag, 4. Juni, um 17.00 Uhr mit „Europäische Lieder der Renaissance“ um 17.00 Uhr in der St. Petri-Kirche in Großburgwedel: Ein Konzert für Kinder mit dem St. Petri-Kinderchor und der Capella-de-la-Torre unter der Leitung von Katharina Bäuml und Christian Conradi.
Der Sommer-Projektkinderchor probt jeweils mittwochs von 16.00 Uhr bis 16.45 Uhr im Gemeindehaus neben der St.Petri-Kirche. Diesmal stehen europäische Kinderlieder auf dem Programm, die in einem Konzert zusammen mit der Capella-de-la-Torre aufgeführt werden. Auch jetzt noch ist der Einstieg problemlos möglich und am 2. und 3 Juni 2016 finden von 16.00 bis 18.00 Uhr Proben für dieses Konzert statt.
Capella-De-La-Torre in Concert „TRINFO DIE PIFFARI“ heißt es am Sonntag, 5. Juni, um 17.00 Uhr in der St. Petri-Kirche in Großburgwedel. Die mittlerweile europaweit gefragte „Capella de la Torre“ versammelt unter der Leitung von Katharina Bäuml Musiker, die sich als Spezialisten der historischen Aufführungspraxis einen Namen gemacht haben.
Die Gruppe widmet sich besonders der Musik für historische Blasinstrumente und wird auch in Großburgwedel mit Schalmei, Pommer, Dulzian, Posaune, Gitarre und Schlagzeug besetzt sein.
Schalmei, Pommer und Dulzian sind Holzblasinstrumente mit Doppelrohrblatt, wie die heutigen Instrumente Oboe und Fagott, wobei die Schalmei am ältesten ist. Sie erschien in Europa bereits im Mittelalter in verschiedenen Stimmlagen. Im 15. Jh. wurde daraus der Pommer mit erweitertem Tonumfang entwickelt. Der Dulzian wurde erstmals im 16. Jh. gebaut und gespielt. Diese seltenen historischen Instrumente können an diesem Wochenende gleich zweimal „in Aktion“ erleben. Also,
Renaissancemusik vom Feinsten.
Der Eintritt zu allen Konzerten ist wie immer frei. Die Organisatoren freuen sich aber über eine Spende am Ausgang, wenn es gefallen hat.