WSV-Prüfung Binnengewässer

ALTWARMBÜCHEN (r/bs). Die Segel- und Motorschüler und Schülerinnen unter der Leitung von Horst Mundt (Segeln) und Norbert Randzio (Motorboot) hatten sich für die praktische Segel und Motorsportprüfung gründlich vorbereitet.
Die praktische Ausbildung auf dem Moorsee begann bereits im April, nach den Osterferien. Es wurde mittwochs und an den Wochenenden Wenden, Halsen und Mensch über Bord geübt. Auch die Knoten wurden geübt. Am Samstag war es dann soweit.
Als erstes ließen sich die Prüfer des Deutschen Seglerverbandes die Knoten, etwa 5 Stück an der Zahl, von den Prüflingen vorführen. Auch hier besteht die Gefahr des Durchfallens. Alle Knoten klappten fast auf Anhieb. Dann begannen die praktischen Prüfungen für Motorbootfahren und Segeln.
Der Wind war zeitweise etwas ruppig, was den Seglern einiges an Kraft und Beweglichkeit abverlangte. Es kam aber dann doch eine etwas kräftigere Windböe, die ein Segelboot zum Kentern brachte. Beide Segelschüler schwammen im Wasser und das Boot trieb Kieloben auf dem See. Zwei vereinseigene Motorboote kamen sofort zur Rettung und brachten Personen und Boot in Sicherheit.
Alle Prüflinge, auch die beiden gekenterten, haben die Segelprüfung als auch die Motorbootprüfung bestanden. Somit haben 16 Personen den Sportbootführerschein Binnen und dürfen Motorboote und Segelboote auf den Binnengewässern fahren. Der Wassersportverein Altwarmbüchen führt jährlich für seine Mitglieder einen Kurs zur Erlangung des Sportbootführerscheines Binnen durch. Der nächste Kurs beginnt mit dem theoretischen Teil im Januar 2019.