Wo verläuft die Grenze zwischen Genuss und Abhängigkeit?

„Sucht im Alter“ - Vortrag des Pflegestützpunktes in Isernhagen

ISERNHAGEN/BURGDORF (r/bs). Alkohol, Medikamente, Zigaretten – Gesellschaftsdrogen gehören für viele Menschen zum Alltag dazu. Der Konsum von Bier, Wein oder Schmerzmitteln ist mitunter so selbstverständlich, dass die Grenze zwischen Genuss und Sucht verschwimmt.
Je länger eine Abhängigkeit besteht, desto häufiger treten körperliche, psychische und soziale Störungen auf. Deshalb sollten gerade ältere Menschen Suchterkrankungen nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Am Mittwoch, 6. November, informiert der Pflegestützpunkt Burgdorfer Land in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Isernhagen über Sucht im Alter. Dazu spricht zunächst Dr. Ulrich Diekmann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Region Hannover, über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend geht Beatrix Friedrich-Werner von der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Burgdorf auf die Psychodynamik von Suchterkrankungen ein. Neben den Vorträgen stellen Lothar Kühnel vom Blauen Kreuz und Hans-Jürgen Herrmann von der Lebensberatungsstelle für Burgwedel, Isernhagen und Wedemark e.V. sich und ihre Arbeit vor.
Beginn der Veranstaltung ist 18.00 Uhr im großen Ratssaal im Rathaus in Altwarmbüchen, Bothfelder Straße 29. Der Eintritt ist frei. Willkommen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Weitere Informationen, auch zu allen Fragen rund um die Pflege, gibt gern der Pflegestützpunkt Burgdorfer Land im Burgdorfer Rathaus, Marktstraße 55, Telefon (0511) 700 201-16.