Wiesen- und Buschbrände halten Feuerwehren in Atem

Eine achtlos weggeworfene Kippe und schon stand der Busch in Flammen.

Auch am Wochenende wieder im Löscheinsatz

ISERNHAGEN/BURGWEDEL (r/bs). Auch am Sonntagnachmittag (21. April) rückten die Freiwilligen der Feuerwehren Isernhagen HB und NB erneut zur Brandbekämpfung aus. Die 30 Einsatzkräfte mussten am Bahlweg 500m außerhalb der Ortschaft wieder einen Flächenbrand löschen.
Bereits vier Mal mussten die Isernhägener Feuerwehren diese Woche zu Wiesen-, Busch- oder Flächenbränden ausrücken. Zwar konnten diese schnell unter Kontrolle gebracht und somit ein weiteres Übergreifen der Flammen verhindert werden, dennoch beschäftigen die Feuerwehren diese Brände.
Nach den häufigen Brandstiftungen innerhalb der Alt-Isernhagener Dörfer hat jedes Feuer einen faden Nachgeschmack, zumal auch dieses Feuer keine sogenannte Selbstentzündung war. Die Feuerwehren appellieren eindringlich an die Spaziergänger, in den Waldgebieten nicht zu rauchen. Bei der Trockenheit und den vorherrschenden Winden reicht bereits ein Funke, um Brände auszulösen.
Diese Erfahrung machten auch zwei Jugendliche in der vergangenen Woche in Fuhrberg. Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe sorgte für einen Buschbrand an dem beliebten, an der Abzweigung vom Trülldamm gelegenen Biotop. Glücklicherweise hatten die Jungs ein Handy dabei und informierten sofort die Ortsfeuerwehr, sodass Schlimmeres verhindert werden konnte.
Noch immer gelten im hiesigen Wald- und Wiesenbereich die erhöhten Waldbrandgefahrenstufen 3 bis 4.