Wettmar: Neue Bushaltestellen vor dem Verbrauchermarkt

Seit Beginn der Baumaßnahme in Höhe des Verbrauchermarktes ist in Richtung Engensen nur noch die rechte Straßenseite zu befahren. (Foto: Renate Tiffe)

Ein Beitrag von Renate Tiffe: Kreisstraße K119 wird in Richtung Engensen verbreitert

WETTMAR (ti). Schon vor Jahren war es eine Forderung des Wettmarer Ortsrates, die Bushaltestellen am Ortsausgang nach Engensen so zu verlegen, dass möglichst kurze und sichere Überwege zum künftigen Verbrauchermarkt geschaffen werden. Anfang dieses Monats wurde parallel zum Bau des Marktes vor dem Grundstück mit den Straßenbaumaßnahmen begonnen. Bis Anfang Oktober werden sie beendet sein. Der Edeka-Markt soll Mitte November eröffnet werden.
Fertig gestellt wird zunächst – von Wettmar aus kommend – die linke Seite der Straße K119. Der Radweg soll weiter zur Verfügung stehen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird der Autoverkehr entlang geführt. Er wird durch Ampeln geregelt, so dass keine größeren Verkehrsbehinderungen entstehen.
Wegen der Einrichtung der neuen Bushaltestelle gegenüber dem Verbrauchermarkt wird eine Verbreiterung der Kreisstraße auf knapp neun Meter notwendig. Von „sanfter Aufweitung“ sprechen die Fachleute. Zur sicheren Fußgängerüberquerung wird zudem eine Verkehrsinsel von 2,50 Meter Breite angelegt. Der Radweg soll in diesem Bereich verschwenkt werden.
Erst wenn die Baumaßnahme auf der linken Seite beendet ist, soll rechts mit dem Bau der zweiten Bushaltestelle begonnen werden. Ein Fußweg von zwei Metern Breite wird dann vom Ortsausgang direkt zum Markt-Grundstück hin geführt. Zum Einfädeln der LKWs für den Lieferverkehr ist ausreichend Platz eingeplant.
Erhalten bleiben die großen Bäume auf beiden Straßenseiten. Wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist, sollen im Zuge der Straßenbaumaßnahmen noch weitere sechs Bäume gepflanzt werden.
Geschickt in die Planung einbezogen wurden die Sickerflächen für das Regenwasser auf beiden Seiten der Straße. Sie sind unerlässlich, um bei starken Regengüssen die Straße und tiefer liegende Bereiche vor Überspülung zu schützen. Diese Flächen sind so angelegt, dass sie gleichzeitig für ausreichende Feuchtigkeit bei den Bäumen sorgen. Eine größere Versickerungsfläche rechts mündet in die Gosse vor dem gesamten Grundstück.
Da es sich bei der K119 um eine Regionsstraße handelt, war die Straßenbaubehörde der Region Hannover für die Genehmigung der Ausführungsplanung zuständig. Der Entwurf wurde von der Edeka erstellt in enger Absprache mit der Region und dem Bauamt der Stadt Burgwedel. „Unsere Belange wurden berücksichtigt, wir wurden informiert, aber wir haben keinen großen Einfluss“, sagt Diplom-Ingenieur Alexej Wyshimok vom hiesigen Bauamt, der die Baumaßnahme erläuterte.