Weitester Luftballon flog 190 Kilometer bis nach Retgendorf

Uli Appel (rechts) freute sich mit allen Siegerkindern. (Foto: Dana Noll)

Sieger des Wettbewerbs vom diesjährigen Zeltlager gekürt

GROSSBURGWEDEL (dno). Große Aufregung herrschte bei den über 100 Kindern und Eltern am vergangenen Freitag in der Turnhalle der Grundschule Im Mitteldorf in Großburgwedel. Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Turnkinder des TSG wurden hier auch die Sieger des Luftballonwettbewerbs vom diesjährigen TSG Kinderzeltlager gekürt.
„Ich dachte, mein Ballon landet nur im Schwimmbad“, so Milena aus Isernhagen, einer der Gewinnerinnen im diesjährigen Luftballonwettbewerb. Stattdessen flog er bis ins 148 Kilometer entfernte Lehsen und landete damit auf den zweiten Rang.
Weiter schaffte es nur der Ballon von Luca Hiller, der im 190 Kilometer entfernten Retgendorf landete. Doch auch in Suderburg, Dreilingen, Uelzen oder in Celle regnete es Ballons vom Himmel. Diese waren im Rahmen des diesjährigen TSG Kinderzeltlagers Ende Juli mit Namen und Adresse versehen, auf die Reise geschickt wurden. Uli Appel, Organisator, wollte im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums eine ganz besondere Aktion starten. So kam die Idee zu diesem Wettbewerb zustande: „250 mit Helium gefüllte Ballons haben wir verschickt und waren überrascht, wie viele zurück gekommen sind. Damit haben wir nicht gerechnet.“ Immerhin 19 Antwortkarten wurden von den Kindern zurück geschickt. „Sogar noch im November kamen sie eingetrudelt“, so Appel weiter.
Als kleines Dankeschön an die Rücksender wurde ihnen im Dezember ein kleiner Weihnachtsgruß gesandt mit einem Luftballon im Anhang. Für die 19 Kinder, deren Ballon gefunden wurde, gab es noch ein bisschen mehr. Neben eine Urkunde konnten sie sich über einen dicken, großen Schokoladen-Weihnachtsmann freuen. Die ersten zehn Gewinner, deren Ballons die weiteste Strecke hinter sich gebracht hatten, bekamen noch ein Extra-Geschenk. Zehn modische Uhren in verschiedenen Farben wurden an die glücklichen Kinder überreicht. „Die sind super“, so Luca Hiller, der sich gleich das Modell in weiß sicherte. Auch die anderen Kinder und Jugendlichen waren begeistert und freuten sich über die Geschenke.