Weihnachtsmarkt in Fuhrberg war so gut besucht wie nie

An Besuchern kein Mangel: der beschauliche Weihachtsmarkt in Fuhrberg. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Begrenztes Angebot an weihnachtlichen Artikeln

FUHRBERG (hhs). Traditionell findet der Weihnachtsmarkt in der Ortschaft Fuhrberg alljährlich am Samstag vor dem ersten Advent am Gemeindehaus der Ludwig-Harms-Gemeinde statt, und beinahe ebenso traditionell herrschte in den vergangenen Jahren zu diesem Datum immer ausgesprochen typisches Novemberwetter, Regen, Schnee, Kälte und Wind. Das war in diesem Jahr anders, der Sonntag war ein richtig schöner Spätherbsttag und die Besucherinnen und Besucher kamen zahlreich zu dieser Veranstaltung.
Drei Stunden Zeit hatten sie alle, die Annehmlichkeiten des Weihnachtsmarkts zu genießen. Von 15.00 bis 18.00 Uhr stehen die Marktbuden offen, dann wird der Markt mit der Abendandacht beendet. Im Gemeindehaus haben fleißige Bäckerinnen aus dem Ort wie immer für ein umfangreiches Angebot an Kuchen und Torten gesorgt. Das ist Ausschlag gebender Grund auch dafür, dass viele insbesondere älterer Leckermäuler schon etwas vor Marktbeginn sich am Gemeindehaus einfinden, denn alle wissen auch: Nur frühzeitiges Erscheinen sichert den eigenen Sitzplatz. Das Warten fiel den Damen und Herren in diesem Jahr nicht schwer, denn das Wetter meinte es gut mit ihnen.
Draußen sorgte das bewährte Team des Männergesangvereins Liederkranz Fuhrberg für heiße Getränke und ebensolche Bratwürste. Zwei Buden hatten sie dafür organisiert und die emsigen Sänger hatten alle Hände voll zu tun, den Wünschen ihrer nachkommen zu können. Die Damen der Kindertagesstätte hatten dazu eine kleine „Gegenveranstaltung“ im Angebot, hier gab es unter anderem Fischbrötchen, die bei den Marktbesuchern auf starke Gegenliebe stießen.
Der Feuerwehrmusikzug sorgte mit Advents- und Weihnachtsliedern für die entsprechende Stimmung, und viele Mitbürgerinnen und Mitbürger sangen die bekannten Weisen mit. Nur eins hatte nicht recht klappen wollen zu diesem Weihnachtsmarkt: Es hatte sich niemand finden lassen, der in das Weihnachtsmannkostüm schlüpfen wollte, um den eher kleinen Gästen eine Freude zu bereiten. Aber Kinder, seid nicht enttäuscht: Am Wochenende, von Freitag bis Sonntag, ist Weihnachtsmarkt in Großburgwedel, da kommt der Mann im roten Rock ganz bestimmt!
Eins fiel allerdings vielen Besuchern auf: Das Angebot an weihnachtlichen Kleinigkeiten, Gestecken und Dekorationen war mehr als beschränkt. Einige Anbieter aus den vergangenen Jahren waren der Veranstaltung fern geblieben. Wie es hieß, wollten diese die hohen Standgebühren der Kirchengemeinde nicht mehr akzeptieren. Neu allerdings war ein Mitarbeiter der Dachdeckerei Koch, der hübsche, kleine und ebenso praktische Schildchen aus Schiefer gezaubert hatte und sie erfolgreich feil bot, und natürlich war auch Familie Scheffler mit ihren Wollsocken wieder mit dabei, mit denen ein Hilfsprojekt in Rumänien unterstützt wird.