Wechsel in der Pflegedienstleitung

Pflegedienstleiter Daniel Schälicke steht mit seinem Team, hier mit Birgit Gerber, bei Fragen gern zur Seite. (Foto: Dana Noll)

Daniel Schälicke leitet die Diakoniestation Burgwedel

BURGWEDEL (dno). Im August 2016 übernahm Daniel Schälicke die Pflegedienstleitung der Diakoniestation Burgwedel. Seine Vorgängerin Bettina Wohlbier bleibt der Diakoniestation als stellvertretende Pflegedienstleitung erhalten und steht weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Daniel Schälicke ist examinierter Altenpfleger und arbeitet bereits seit über 12 Jahren in der ambulanten und stationären Altenpflege. Weiterhin hat er jahrelange Erfahrung in der psychiatrischen Pflege. Im Verlauf seines beruflichen Werdeganges hat der verheiratete Familienvater ein Studium für angewandte Pflegewissenschaften in Wolfsburg abgeschlossen. Seine Schwerpunkte sind die gerontologische sowie die psychiatrische Pflege.
„Es ist ein toller Job, der sehr vielseitig ist. Ich komme zu den Menschen auch noch gern nach Hause, um den Kontakt nicht zu verlieren. Ich kenne beide Seiten, die Altenpflege und nun auch die Leitung, das ist von Vorteil“, so Schälicke.
Mit der Definierung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs kommen seit Beginn 2017 neue Möglichkeiten, aber auch neue Herausforderungen auf die Diakonie zu. Durch den Gesetzgeber wurden die Pflegestufen durch die Pflegegrade ersetzt. Im alten System hatte sich die Pflegebedürftigkeit vor allen auf körperliche Beeinträchtigungen bezogen. Kognitive sowie psychische Beeinträchtigungen wurde nur unzureichend berücksichtigt.
Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff nimmt den Menschen in seiner Lebenswelt in den Blick und berücksichtigt alle für das Leben und die Alltagsbewältigung eines Pflegebedürftigen relevanten Beeinträchtigungen. Körperliche, kognitive und psychische Beeinträchtigungen werden bei der Einstufung gleichermaßen und pflegefachlich angemessen berücksichtigt. So kann auch besser geplant werden, welche Art von Unterstützung ein pflegebedürftiger Mensch tatsächlich braucht. Für Menschen mit Demenzerkrankung, die häufig körperlich kaum eingeschränkt sind, aber dennoch ihren Alltag nicht selbstständig bewältigen können, ist das neue Pflegestärkungsgesetz angebrachter.
„Im Verlauf des Jahres wird sich die Pflegekasse bei den Patient/innen melden, um ihnen den Pflegegrad mitzuteilen. Sie müssen nicht aktiv werden“, informiert Schälicke. „Wichtig ist zu wissen, dass die Leistungen der Pflegekasse für die Patient/innen unverändert bleiben. Es gibt den sogenannten Bestandsschutz. Dieser garantiert, dass keiner schlechter gestellt werden kann. Die Diakoniestation steht als kompetenter Ansprechpartner jederzeit für Fragen und Beratung zur Seite.“