Wechsel der EDEKA Marktleitung

Waldemar Beirit ist der neue Marktleiter des EDEKA-Marktes in Wettmar. (Foto: Renate Tiffe)

Waldemar Beirit jetzt neuer Chef in Wettmar

WETTMAR (ti). Bei EDEKA in Wettmar hat sich ein Wechsel in der Marktleitung vollzogen. Seit dem 1. Juli ist dort Waldemar Beirit tätig, der jetzt die Nachfolge von Kevin Schneevogt antritt. Schneevogt hat den im November 2014 eröffneten Markt seit Mai 2015 geführt. Er übernimmt im August die Leitung des erweiterten Marktes in Kirchhorst.
Beirit ist sozusagen ein Eigengewächs des marktführenden Einzelhandels-Unternehmens, das in Minden seinen Hauptsitz hat. Aufgewachsen in Porta Westfalica hatte d 31-Jährige nach dem Abitur die zweijährige Lehre absolviert und war zuletzt zwei Jahre lang stellvertretender Leiter einer Filiale in Hannover gewesen. „Fordern und fördern“ sei die Devise von EDEKA, meint er und freut sich, einem jetzt voll etablierten Markt in Burgwedel vorstehen zu können.
Viele sagen, dass der Markt heute aus Wettmar nicht mehr wegzudenken ist. Das kann als Verdienst der bisherigen Marktführung angesehen werden, nachdem der Bau fast zehn Jahre lang im Dorf höchst umstritten gewesen war.
Schneevogt übergibt einen Vollsortimenter mit 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, teils in Teilzeit bis zu 30 Stunden beschäftigt. Mehr als 12.000 Artikel stehen zum Verkauf, wobei sich das Sortiment seit den Anfängen verändert hat.
Auf die Wünsche der Kunden hin sind Bio-Produkte mehr in den Vordergrund gerückt. Die Wettmarer kaufen sehr ernährungsbewußt ein, erklärt der Einzelhandelskaufmann. Produkte aus der Region werden bevorzugt, und auf Nachhaltigkeit werde geachtet.
Von Anfang an war auf eine soziale Verankerung des Marktes im Dorf und der näheren Umgebung Wert gelegt worden - mit vielen Aktionen, die über das Übliche hinausgingen. Selbstverständlich soll diese Einstellung, die vor allem Offenheit verlangt, beibehalten werden.
Ein Zeichen dafür war, dass bei der Übergabe der Marktleitung auch Vertreterinnen des Burgwedeler DRK und des Wettmarer Kindergartens anwesend waren. Ellen Flis konnte für den Kindergarten eine Summe von 785 Euro aus den Pfandspenden von vier Monaten entgegennehmen.
Der Kontakt zu den Kindern ist bei der Weihnachtsbäckerei und dem Schmücken des Tannenbaumes geknüpft worden. Seit April wird für das DRK gesammelt, dem nicht wenige Mitarbeiterinnen angehören, und das sich für ein Schulprojekt in Bulgarien engagiert. Für 200 Euro kann ein Kind in dem bitterarmen Land ein Jahr lang eine warme Mahlzeit erhalten, erläutert Ute Kricks.
Die sogenannten Pfandspenden kommen zusammen, indem die Zettel für zurückgegebene Pfandflaschen in einen durchsichtigen Behälter an der Wand gesteckt werden, sofern die - meist geringen Erlöse - nicht an der Kasse ausbezahlt werden sollen. Die Aktion tue keinem weh und bringe am Ende doch eine Menge Geld ein, sagt Schneevogt.