Was sagen nationale Krankheiten über ein Land aus?

Mark Lyndon begeistert mit skurrilem Wortwitz und britischem Humor. (Foto: vhs)

Der britische Entertainer Mark Lyndon gastiert im Amtshof

GROSSBURGWEDEL (r/jk). Schon bei seinem ersten Auftritt 1986 in Großburgwedel begeisterte der britische Entertainer Mark Lyndon mit seinem skurrilen Wortwitz das Publikum. Nach längerer Pause ist Lyndon jetzt am Sonnabend, 18. Februar, ab 20.00 Uhr wieder mit seinem Soloprogramm „To our health“ in Großburgwedel im Amtshof auf der Bühne.
In seiner ureigenen Mischung aus englischer Sprache mit deutschen Einsprengseln beleuchtet er launig die gesundheitlichen Befindlichkeiten von Deutschen, Briten und auch andere Zeitgenossen angelsächsischer Herkunft. In seiner Show klärt er, warum ein Golfclub in Glasgow die allerbeste Adresse ist, um einen Herzinfarkt zu erleiden. Eine Frage, die genauso brennend interessiert, wie nach dem Inhalt englischer Medizinschränke. Natürlich bleiben die Deutschen nicht verschont. Hier nimmt er den ungesunden Bierkonsum aufs Korn. Die drängende Frage nach: „Was sagen nationale Krankheiten über ein Land aus?“, beleuchtet der Schauspieler mit seinem typischen, britischen Humor.
Allzu gut müssen die Sprachkenntnisse des Publikums nicht sein, denn sobald Lyndon ein Wort benutzt, das nicht unbedingt in wenigen Jahren Schulenglisch erlernt wird, wechselt er ins Deutsche über. Allerdings geht es auch genauso schnell wieder zurück. Damit niemand den roten Faden verliert, unterstützt Lyndon seine Ausführungen mit Händen und Füßen. Kurzweilig, amüsant, witzig, satirisch mehr muss man nicht sagen, außer: „enjoy it“.
Eintrittskarten (14 Euro) gibt es direkt in der vhs, Auf dem Amtshof 8, oder an der Abendkasse.