Vortrag „ADHS – von Anfang an anders“

Plädoyer für die frühe Diagnostik von ADHS

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Am Freitag, den 9. Mai setzt die ADHS-Elterninitiative Burgwedel ihre Vortragsreihe mit dem Vortrag von Herrn Dr. med. Klaus Skrodzki zum Thema „ADHS – von Anfang an anders“ fort. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr in der Mühlenstraße 14 (FreiStil) in Großburgwedel.
Dr. Skrodzki beschäftigt sich seit 1977 mit dem Thema Hyperaktivität. Seit über 20 Jahren unterstützt er die Selbsthilfe in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen und ist Autor mehrerer Bücher zum Thema ADHS. Insbesondere engagiert er sich auf Bundesebene im Zentralen ADHS-Netz (ZAN) für die Verbesserung der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS. In dem von der Bundesregierung unterstützten ZAN ist er Mitglied der Leitungsgruppe.
Oft sind ADHS-betroffene Kinder „von Anfang an anders“. Dr. Skrodzki wird in seinem Vortrag aufzeigen, wie sich eine Früherkennung positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirken kann und welche Hilfen und Therapiemöglichkeiten Eltern und ErzieherInnen zur Verfügung stehen.
Die Früherkennung und frühzeitige Behandlung von körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen ist unumstritten die wirksamste Methode, für das betroffene Kind eine spätere Behinderung oder Beeinträchtigung gering zu halten oder abzuwenden. Leider wird immer noch ein erheblicher Teil der Kinder mit ADHS-Symptomatik erst dann diagnostiziert, wenn die Defizite und Schwierigkeiten in der Schule deutlich zu Tage treten.
Der Vortrag ist kostenfrei, nähere Informationen sind erhältlich bei Antje Gartzke, Tel. 0511/5347385 oder unter der E-Mail-Adresse adhs-burgwedel@gmx.de.