Vorsicht beim Umgang mit Silvester-Feuerwerk

Schönes Feuerwerk gehört einfach zum Jahreswechsel. Damit der Jahreswechsel nicht gleich mit einer neuen Katastrophe einhergeht, sollten alle „Feuerwerker“ mit entsprechender Vorsicht zu Werke gehen. (Foto: Markspiegel-Verlag/Archiv)
BURGWEDEL (r/bs). Damit das Silvesterfeuerwerk zur Begrüßung des neuen Jahres nicht zur großen Enttäuschung oder gar zu einem Fiasko wird, hat die Stadt Burgwedel im Vorfeld darauf hin gewiesen, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reetdach- und Fachwerkhäusern grundsätzlich in einem Umkreis von 200 Metern verboten ist.
Auch die Verwendung von sogenannten Himmelslaternen ist aus Brandschutzgründen generell verboten. Wer Himmelslaternen verwendet, haftet für entstandene Schäden. Es sollte nur von der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) zugelassenes Feuerwerk in der Silvesternacht abgefeuert werden. Zu erkennen ist dies am BAM-Prüfzeichen.
Auch dürfen Raketen niemals von Balkonen abgeschossen werden. Fenster und Türen sollten in der Silvesternacht geschlossen bleiben. Sollten Batteriefeuerwerke beim ersten Versuch nicht zünden, dürften sie wegen der Gefahr von Spätzündungen nicht sofort, sondern erst mindestens 15 Minuten später per Ersatzzündschnur gezündet werden.
In Notfällen, bei Verletzungen oder Bränden, Feuerwehr oder Rettungsdienst über die „112“ alarmieren.
Und es wäre schön, wenn jeder am Neujahrsmorgen seinen Böller-Restmüll selbst einsammeln und später entsorgen würde.