Vollsperrung der BAB 7 nach Verkehrsunfall

Polizei fahndet nach flüchtigem Mercedesfahrer

BURGWEDEL (r/bs). Am heutigen Montag, gegen 05.15 Uhr, ist es auf der BAB 7 (Gemarkung Burgwedel) in Richtung Hamburg zu einem Auffahrunfall gekommen. Die Bilanz: ein Schwer- und ein Leichtverletzter.
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 36-Jähriger mit seinem Suzuki auf dem Hauptfahrstreifen der BAB 7 in Richtung Hamburg unterwegs gewesen. Etwa zwei Kilometer vor dem Dreieck Hannover-Nord überholte ihn ein Daimler Benz, vermutlich eine silberfarbene E-Klasse, scherte vor ihm ein und bremste abrupt ab. Der 36-Jährige leitete umgehend eine Vollbremsung ein, um nicht auf den Mercedes aufzufahren.
Ein dahinter fahrender, 56 Jahre alter Passat-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr auf den Suzuki auf. Der 36-Jährige verlor nach der Kollision die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte mit seinem PKW in die Mittelschutzplanke und überschlug sich, ehe er quer zur Fahrbahn auf dem mittleren Fahrstreifen zum Liegen kam.
Der Mercedes hielt kurz an, flüchtete dann jedoch vom Unfallort. Die Feuerwehr musste den schwerverletzten 36-Jährigen aus seinem Fahrzeug befreien - Rettungswagen brachten ihn und den leichtverletzten VW-Fahrer in nahegelegene Kliniken. Die BAB 7 war in Fahrtrichtung Hamburg bis etwa 07:40 Uhr voll gesperrt - es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf 20.000 Euro und hat Ermittlungsverfahren gegen den unbekannten Fahrzeugführer des Daimler Benz wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Zeugenhinweise - insbesondere zu dem unbekannten Unfallverursacher - nimmt die Autobahnpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511-109-8930 entgegen.