Verkaufsoffener Sonntag mit durchwachsener Bilanz

Kein Gedränge und Geschiebe - entspanntes Bummeln in der Von-Alten-Straße.

Heiß begehrt waren vor allem Sitzplätze im Außenbereich

GROSSBURGWEDEL (bs). Der erste richtig schöne Frühjahrs-Sonntag in diesem Jahr mit fast sommerlichen Temperaturen und die Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute (IGK) hatte unter dem Motto „Buntes Burgwedel“ zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen. Rund 60 Geschäfte öffneten ihre Türen und lockten mit Rabatten und Sonderpreisen sowie dem ein oder anderen Gläschen Prosecco, Sekt oder Saft.
Doch angesichts des herrlichen Wetters und zahlreicher Konkurrenzveranstaltungen in der näheren Umgebung hielt sich der Besucheransturm in Großburgwedel in Grenzen. Kein Gedränge und Geschiebe in der Von-Alten-Straße, sondern gemütliches Bummeln, hier und da ein kleiner Halt zum Klönschnack mit Bekannten.
Zur heiß begehrten „Ware“ an diesem Sonntag zählten in erster Linie Sitzplätze im Freien vor den Eiscafés, Restaurants und bei den kulinarischen Angeboten im Von-Alten-Karree, am Eingang der Von-Alten-Straße und natürlich bei Moss Delikatessen.
Ganz unterschiedliche Bilanzen zogen die Einzelhändler. „Wir sind total begeistert“, freute sich Mareike Petkovic, Inhaberin von „nordisch nobel“ im Von-Alten-Karree über das große Interesse der Kundinnen. Als „Neuling“ in der Großburgwedeler Geschäftswelt habe sie zum ersten Mal am „Bunten Burgwedel“ teilgenommen und ihr Fazit: „Eine gelungenere Premiere hätte ich mir nicht wünschen können“.
Alle Hände voll zu tun gab es auch in der Goldschmiede Vollgold, die anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags in Großburgwedel den Startschuss für die beliebten „Trauring Wochen“ gab. Auch die ein oder andere Sonnenbrille fand einen neuen Besitzer, ebenso wie leichte Sommersandalen, schützende Sonnencremes, eben all jene wunderbaren Dinge, die nach den vielen trüben Tagen Lust machen auf mehr Sonne und Sommerfeeling.
Nicht ganz so viel Umsatz wie in den Vorjahren, aber eine gute Kundenresonanz verbuchten auch die weiteren Mode-Boutiquen im Zentrum und im Mitteldorf. Jedoch wurde hier auch Kritik laut. „Wir laden ein zum „Bunten Burgwedel“, aber nur ein Bruchteil der Teilnehmer hält es für nötig, sein Geschäft auch entsprechend zu dekorieren“, monierte Karin Militky von „Gabrielamoden“ im Mitteldorf.
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