Venskes letzter Jahresrückblick

Frank Grischek und der Kabarettist Henning Venske gastieren am Donnerstag, 8. Februar, im Isernhagenhof. (Foto: ©DavidLuther.com)

„Das war’s. War’s das?“ musikalisch begleitet von Frank Grischek am Akkordeon

ISERNHAGEN (r/bs). Eigentlich lohnt sich ein Rückblick nicht, meinte Henning Venske auch schon einmal. Dass er dennoch und immer wieder antritt, die allgemeine Denkschwäche zu geißeln, ehrt den ebenso scharfsinnigen wie gewitzten Kommentator. Henning Venske ist ein Kabarettist der alten Schule. Er liest den Mächtigen und vermeintlich Einflussreichen die Leviten. Unaufgeregt, ohne Blendwerk, aber immer noch spürbar zornig über den Irrsinn, der uns umzingelt. Am Donnerstag, 8. Februar, um 20.00 Uhr in der Scheune des Isernhagenhofes wird der Kabarett-Großmeister das vergangene Jahr 2017 scharf analysieren und seine Beanstandungen akzentuiert und mit viel Witz auf den Punkt bringen. Aktuell und explosiv, Schlag auf Schlag – wie wir es von ihm kennen.
Venskes harte kabarettistische Attacken auf die politische und schreibende Zunft sind ebenso berühmt wie gefürchtet. Alles, was sich öffentlich regt, kreucht und fleucht, wird skeptisch begutachtet und bekommt seine verdienten Prügel.
Er analysiert die aktuellen politischen Entwicklungen und die des vergangenen Jahres mit einem Scharfsinn, der manchen Journalisten beschämen müsste. Unwahrheiten, Phrasenmüll, Blender, Schwätzer, Pappnasen und Wichtigtuer, der peinliche Frohsinn und die Arglosigkeit – all dies erledigt Venske mit einem Hieb und zwar mit viel Humor: bei ihm gibt es reichlich zu lachen. Selbstbewusst und angriffslustig, das ist die Außendarstellung dieses in vielen Kämpfen gestählten Wortakrobaten mit inzwischen über 50 Jahren Bühnenerfahrung. Henning Venske spießt verbale Entgleisungen mit einer solchen Kunstfertigkeit auf, dass der geschundene Geist auflacht, der Verstand triumphiert und das Herz vor Freude und Genugtuung hüpft – Ein satirisches Vergnügen allererster kabarettistischer Schlagsahne.
Zum Luftholen zwischendurch gibt´s wieder wunderschöne Akkordeonmusik von Frank Grischek, der zudem wunderbar als stummer (Arbeitnehmer-) Widerpart miteinbezogen wird.
Der Eintritt kostet im Vorverkauf 25 Euro, 30 Euro an der Abendkasse im Isernhagenhof, Hauptstraße 68 Isernhagen FB. Veranstalter ist das KulturKaffee Rautenkranz.