Unterstützung für Angehörige von Depressiv Erkrankten

Neue Selbsthilfegruppe in Burgwedel sucht weitere Teilnehmende

BURGWEDEL (r/bs). Mit einem Menschen umzugehen, der sich gerade in einer tiefen Depression befindet, stellt für die meisten Angehörigen eine große Herausforderung dar.
Familienmitglieder, Partner/innen, und andere nahestehende Personen von depressiv Erkrankten brauchen selbst einen Ort, um Kraft zu sammeln. Durch den Austausch in der Selbsthilfegruppe kann es gelingen, die Krankheit besser zu verstehen und dadurch den Betroffenen wieder mit mehr Verständnis und Nachsicht begegnen zu können.
Entscheidend hierfür ist eine klare innere Haltung dem/der an Depressionen Erkrankten gegenüber und die Fähigkeit, sich abzugrenzen. Sich als Angehörige/r bewusst zu machen, was leistbar ist und was nicht, kann Entlastung bringen und dem Gefühl, nicht genug oder nie das Richtige zu tun, Einhalt gebieten. In geschützter Atmosphäre soll 14-tägig Raum für alle geboten werden, um über belastende Situationen zu sprechen und neue Perspektiven für den Umgang mit dem Erkrankten zu entwickeln.
Das nächste Treffen findet am Montag, 30. März um 19.00 Uhr in der Cafeteria des KRH Klinikums Großburgwedel, Fuhrberger Str. 8, Großburgwedel, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, um sich mit anderen Angehörigen auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Nähere Informationen und Anmeldung bei der KIBIS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich - Telefon 0511 - 66 65 67, www.kibis-hannover.de.