Umzug mit St. Martin

Die Erstkommunionkinder spielten die Geschichte von St. Martin für die großen und kleinen Gäste in der St. Paulus Kirche. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Traditioneller Laternenumzug mit großer Beteiligung

GROSSBURGWEDEL (bgp). Die Kirchengemeinden St. Paulus und St. Petri sowie die Kindertagesstätten von St. Petri und der Pestalozzi-Stiftung hatten zu ihrem traditionellen Martinsumzug am Donnerstagabend eingeladen. Bei trockenem Wetter trafen sich rund 400 Eltern mit ihren warm eingepackten Kinder und ausgestattet mit bunten Laternen vor der katholischen St. Paulus Kirche.
Die Erstkommunionkinder spielten in der voll besetzten St. Paulus-Kirche die Geschichte von St. Martin, der gern mit anderen Menschen teilte. Große und kleine Gäste lauschten aufmerksam und sangen freudig das Lied von St. Martin. Große Aufregung herrschte nach dem Ende des kurzen Gottesdienstes, denn draußen vor der Tür wartete St. Martin als Bischof, dessen Part Vanessa-Yvonne Rockahr-Rühmkorf übernommen hatte, auf einem großen Rappen.
Mit Pferd und Reiter vorweg zogen die kleinen Gäste des Umzuges mit ihren Eltern in Richtung Domfrontplatz. Im Dunkeln erleuchteten die bunten Laternen den Weg und boten einen schönen Anblick an diesem kühlen Novemberabend. Auf dem Domfrontplatz wurden die Laternengänger vom Musikzug der Feuerwehr erwartet, der so bekannten Lieder wie „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ musikalisch begleitete. Weiter ging es gemächlich durch die Von-Alten-Straße in Richtung St. Petri-Kirche, wo ein Schlusslied gesungen wurde. Zur Stärkung gab es die leckeren Martinshörnchen, die von den hungrigen Laternengängern mit großem Genuss verspeist wurden.