Umwandlung in Beobachtungszone

Sperrbezirk Isernhagen wird jetzt zur Beobachtungszone

ISERNHAGEN/REGION HANNOVER (r/bs). Der Sperrbezirk Isernhagen ist aufgehoben und zum Beobachtungsgebietes erklärt worden.
Damit entfallen die Vorschriften, die für den Sperrbezirk galten. Im gesamten Beobachtungsgebiet Isernhagen gelten ab sofort noch folgende Maßnahmen: Gehaltene Vögel dürfen zur Aufstockung des Wildvogelbestandes nicht freigelassen werden, Federwild darf nur mit Genehmigung gejagt werden und Hunde und Katze dürfen nicht frei herumlaufen.
Ausnahmen können beantragt werden, Anträge sind auf www.hannover.de/Vogelgrippe zu finden. Für die Landeshauptstadt Hannover gilt das Freilaufverbot für Hunde und Katzen nur im Abstand von 50 Metern zu natürlichen oder künstlichen Gewässern.
Weiterhin gilt das allgemeine Aufstallungsgebot in der gesamten Region Hannover einschließlich der Stadt Hannover. Folgende Gebiete gehören nun zum umgebenden Beobachtungsgebiet: In der Gemeinde Isernhagen die Ortsteile Hohenhorster-, Kircher-, Niedernhägener-Bauernschaft, und Farster Bauernschaft begrenzt im Osten durch die A7. In der Stadt Langenhagen die Ortsteile Kaltenweide und Krähenwinkel mit allen Teilgebieten, Langenhagen Kernstadt begrenzt im Süden durch die Autobahn A2 und im Westen durch die Flughafenstraße und die Eckverbindung Hannover-Nord A352. Im Gebiet der Landeshauptstadt Hannover der Stadtteil Isernhagen-Süd begrenzt im Süden durch die Autobahn A2.
Die Beobachtungsgebiete Isernhagen und Hannover-Ost werden voraussichtlich bis Ende des Jahres aufgehoben. Die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover informieren die Öffentlichkeit laufend über aktuelle Veränderungen.
Bei Fragen zur Vogelgrippe, der Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen oder bei einem toten Vogelfund:
Die Region ist für die 20 Städte und Gemeinden rund um Hannover zuständig. Im Stadtgebiet ist die Veterinärbehörde der Stadt Hannover Ansprechpartner. Der Fachdienst für Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover ist montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr unter der Telefonnummer (0511) 616-22095 erreichbar, außerhalb der Dienstzeiten kann die Rettungsleitstelle unter 112 kontaktiert werden.
Bei der Landeshauptstadt ist die Veterinärbehörde unter 0511-168-31153 erreichbar (außerhalb der Dienstzeit bitte auf den Anrufbeantworter sprechen, Rückruf erfolgt umgehend). In der Landeshauptstadt Hannover können tote Wildvögel (bitte Singvögel und Tauben nur, wenn gleich mehrere tote Tiere gefunden wurden) auch direkt der Rettungsleitstelle unter 112 gemeldet werden.