Umgestaltung Kirchplatz geht zurück in den Ortsrat

Die Umgestaltung des Kirchplatzes ist notwendig. Er verfügt mit Regenrückhaltebecken, Gemeindehaus, Kirche und alten Hofgebäuden über viele Besonderheiten, die aber im gegenwärtigen Zustand kaum zu sehen sind. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Beginn der Arbeiten voraussichtlich erst im Jahr 2015

FUHRBERG (hhs). In dem 2005/2006 für die Stadt Burgwedel erarbeiteten Freiflächenentwicklungskonzept war für die Ortschaft Fuhrberg die Umgestaltung der Bereiche „Alte Burgwedeler Straße“, „Dorfplatz“ und „Kirchplatz“ als eine wichtige, gestalterische Aufwertungsmaßnahme angesehen worden.
Aufgrund des ursprünglich erforderlichen finanziellen Umfangs wurden die Maßnahmen für die „Alte Burgwedeler Straße“ und den „Kirchplatz“ zurückgestellt.
2011 wurden für die Umgestaltung des „Dorfplatzes“ vor dem Jugendtreff Fuhrberg 47.000 Euro bereitgestellt. Ende 2011 wurde die Umgestaltung des „Dorfplatzes“ abgeschlossen. Diese Maßnahme hat eine breite Zustimmung gefunden.
Der Ortsrat Fuhrberg hat in seiner Sitzung vom 16. Mai vergangenen Jahres den Antrag gestellt, die Planung für die Umgestaltung des Kirchplatzes wieder aufzunehmen und an die Vorschläge des Büro grün + raum anzuknüpfen, die damals Grundlage für die Planungen in der Ortschaft waren.
Die Verwaltung hat daraufhin den erforderlichen Finanzbedarf überschlägig ermittelt. Auf der Grundlage der 2009 vom Büro grün + raum ermittelten Kosten für den Kirchplatz wurden unter Berücksichtigung einer pauschalen Erhöhung anrechenbare Kosten in Höhe von 55.000 Euro netto ermittelt.
Die pauschale Erhöhung ergibt sich daraus, dass die damals berechneten Brutto-Kosten als Netto-Kosten angesetzt werden. Gemäß der aktuell gültigen HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) wird für die planerischen Leistungen bis zu Mitwirkung bei der Vergabe für 2014 ein Finanzbedarf in Höhe von 12.000 Euro brutto ermittelt.
Für 2015 wären bei einer Umsetzung der ursprünglich angedachten Maßnahme (Baukosten 55.000 Euro netto, das heißt brutto 65.450 Euro zuzüglich Planungskosten in Höhe von 6.500 Euro) ein Gesamtfinanzbedarf von rund 72.000 Euro brutto erforderlich.
Der Ausschuss für Gebäude, Umwelt und Städtebau folgte im Wesentlichen dem Vorschlag der Verwaltung, das Büro grün + raum auf der Grundlage des ursprünglichen Konzepts einen den aktuellen Anforderungen berücksichtigen Plan in enger Zusammenarbeit mit dem Ortsrat Fuhrberg entwerfen zu lassen.