Traumwetter begleitete die 15. Schleppjagd in Thönse

Die Niedersachsen- Meute macht sich warm für den Abritt. (Foto: Dana Noll)

Ein Beitrag von Dana Noll - Die dieses Mal kürzere Strecke kam bei den Reiter/innen gut an

THÖNSE (dno). Ob Glück oder Zufall oder ein guter Draht zum Wettergott – die Schleppjagd in Thönse, die jährlich am letzten Septemberwochenende von Hof Feldmann RSG Roggenhof e.V. veranstaltet wird, hatte erneut traumhaften Sonnenschein, blauen Himmel und milde Temperaturen. Glück hatten auch die Teilnehmer/innen, denn es kam zu keinen Stürzen oder Verletzungen.
Jagdherrin Camilla Freifrau von Dungern wünschte bereits in ihren Begrüßungsworten zum Stelldichein „eine vergnügte Jagd“ und den Teilnehmer/innen wurde nicht zu viel versprochen.
Mit etwa 40 Reiter/innen war es zwar ein wenig „ruhiger“ als in den Vorjahren, doch die Stimmung und Vorfreude waren ausgezeichnet. „Sogar beim Gottesdienst zum Auftakt gab es keine leeren Bänke mehr“, so Heike Feldmann.
Besonderer Höhepunkt war wie immer das Einlaufen der wunderschönen Foxhounds der Niedersachsen- Meute, die es kaum abwarten konnten, der Fährte zu folgen. Unter der musikalischen Begleitung von stimmungsvollen Hörnerklängen der Rallye Trompes de la Bruyére startete die Jagdgesellschaft gegen halb 12 zum Abritt.
Besonders gute Stimmung herrschte auf den zehn Treckergespannen, die mit „Kind und Kegel“ gut gefüllt waren. Schon lange vor dem Abritt, wurden sich hier die besten Plätze gesichert. Es hat sich eben schon herum gesprochen, dass hier nicht nur die beste Stimmung herrscht, sondern auch der beste Blick auf das Jagdgeschehen.
Aufgrund der regnerischen Wetterverhältnisse in der Planungsphase, wurde diesmal auf den Ritt über die Äcker verzichtet. „Die Jagdstrecke führte wieder durch Thönse und das Umland aber war diesmal ein bisschen kürzer und knackiger – das kam gut an“, so Heike Feldmann.
Die Schleppjagd wurde in zwei Feldern geritten, einem springenden und einem nicht springenden Feld. Gemäß dem Motto „alles kann, nichts muss“ hatten die Reiter/innen die freie Wahl, die diversen Hindernisse zu meistern oder zu umreiten.
Auch für das leibliche Wohl wurde bei der 15. Schleppjagd wieder bestens gesorgt. Für die „Meute“ gab es nach der Jagd das „Curée“ und für die teilnehmenden Gäste deftige Kohlrouladen.