Torhüterin ist eine coole Position

Bei einem kleinen Empfang am Bürgermeister-Amtssitz „Alte Landratsvilla“ gratulierte Alfred Baxmann (r.) der jungen Burgdorf-Botschafterin Stina Johannes (li.) zur erfolgreichen Titelverteidigung bei den U 17-Fußballeuropameisterschaften der Frauen, an dem die Torhüterin maßgeblichen Anteil hatte. (Foto: Georg Bosse)

Bürgermeister empfing Europameisterin Stina Johannes

BURGDORF (gb). Vom 2. bis 14. Mai 2017 war Tschechien Gastgeber der zehnten U 17-Fußballeuropameisterschaften der Frauen. Mit der Burgdorferin Stina Johannes im Tor, konnte sich die deutsche Elf im Finale gegen Spanien mit 3:1 (n.E.) durchsetzen und damit ihren im Vorjahr errungenen EM-Titel in der „Doosan Arena“ in Pilsen erfolgreich verteidigen.
Im Alter von sieben Jahren schloss sich Stina Johannes dem Heesseler SV (HSV) an und wechselte 2015 zum HSC Hannover. Ein Jahr später zog es sie zum FF USV Jena und auf die dortige Sport-Eliteschule „Johann Christoph Friedrich GutsMuths“, wo sie auch ihr Abitur machen möchte. Internationale Erfahrungen sammelte Stina zuvor bereits als Torhüterin der U 15 und U 16-Juniorinnen. „Torhüterin ist eine coole Position mit viel Verantwortung“, beschreibt Stina ihre Aufgabe zwischen den Pfosten. Darüber betonte sie, dass es modernen Fußball ohne Torwarttrainer und Videoanalyse nicht mehr erfolgreich geht.
Die 17-jährige Elftklässlerin, die 2017 als ihr sportlich erfolgreichstes Jahr bezeichnet, hat von ihrer Zukunft genaue Vorstellungen: „Ich interessiere mich für Naturwissenschaften und könnte mir ein Studium in diesem Bereich gut vorstellen. Das Studium würde ich gerne mit dem professionellen Fußball kombinieren. Nach dem Sport werde ich dann sicherlich eine akademische Karriere in Angriff nehmen.“