Tolles Schnupperwochenende in Breakdance und Rap

Beweglichkeit und Rhythmusgefühl waren bei Alexander Klaus gefragt, der mit den Kindern und Jugendlichen eine Breakdance-Performance einstudierte. (Foto: Anna Kentrath)

KuK-Angebot begeisterte mit Rhythmus und Bewegung

GROSSBURGWEDEL (ak). Beweglichkeit, Rhythmusgefühl, aber auch der Umgang mit Sprache waren am vergangenen Wochenende in der Aula der Oberschule Burgwedel gefragt, denn die Initiative Kunst und Kultur für Kinder (KuK) hatte zum Rap und Breakdance Workshop geladen. 17 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren ließen sich Samstag, wie Sonntag von Alexander Klaus für Breakdance und Carlos Utermöhlen für Rap begeistern, um abschließend gemeinsam zu performen.
Extra aus Braunschweig waren Alexander Klaus und Carlos Utermöhlen gekommen, um die Kinder fachmännisch anzuleiten. Der Physiotherapeut Alexander Klaus, der bereits seit 2 Jahren Breakdance im Rahmen von KuK anbietet, bot den Kindern die gelungene Mischung aus gesunder Bewegung und der Freude sich vom Rhythmus der Musik leiten zu lassen. Ob Choreografie oder Freestyle, die Kinder waren stolz auf die Schrittfolgen, wie auch Figuren, die sie an diesem Wochenende gelernt hatten. Für anhaltend Begeisterte bietet sich durch KuK die Möglichkeit regelmäßig zu trainieren und in die bereits bestehende samstägliche Gruppe einzusteigen ab einem Alter von 10 Jahren.
Für den Anteil Rap war an diesem Wochenende Carlos Utermöhlen zuständig, der auch beruflich Jugendlichen an den Rap heranführt sei es in Braunschweig oder aber im Rahmen einer Veranstaltung des Goethe Institutes in Südamerika. Der Kurs „Rapflektion“ bot nicht nur die Möglichkeit Techniken zu erlernen, sondern vor allem selbst dichterisch tätig zu werden. Gemeinsam schrieben die Kinder unter Anleitung von Carlos Utermöhlen einen Song zum Thema „Arm und Reich“. Wichtig hierbei sei für ihn, so Utermöhlen, das sie selbst schreiben, selbst reflektieren, sich mit einem Thema auseinandersetzen.
„Zusammen schaffen wir’s“ lautete der Titel des Songs und stand schließlich symptomatisch für das Wochenende. Denn gemeinsam wurde eine Performance auf die Beine gestellt, die Gruppe gab auch den schüchternen Kindern genügend Rückendeckung, dass sie sich trauten, einen Textpart zu übernehmen, jeder war wichtig, jeder brachte sich ein.
Auch der Kurs „Rapflektion“ kann bei Interesse bis zunächst Ende November einmal wöchentlich, jeweils samstags fortgeführt werden. Das Mindestalter beträgt hierbei 12 Jahre.