Teilnehmerrekord bei Grükohlwanderung der CDU in Engensen, Wettmar und Thönse

Die Wandergruppe aus den drei CDU-Ortsverbänden auf dem Weg durch das Engenser/Wettmarer Bruch. (Foto: CDU)
 
Engensens CDU-Vorsitzender Joachim Schrader erinnerte mit dem „berüchtigten“ Krankenhausplakat der CDU an das Ringen um den Erhalt des Klinikums in Großburgwedel. (Foto: CDU)

Gemeinsam das heimische Wolfsland durchquert

ENGENSEN/WETTMAR/THÖNSE (r/kl). Zur gemeinsamen Grünkohlwanderung durch das Engenser/Wettmarer Bruch hatten die Ortsverbände der CDU in Engensen, Wettmar und Thönse eingeladen.
Knapp 40 Teilnehmer/innen durchstreiften bei idealem Wanderwetter unter der fachkundigen Führung von Gerhard Brennecke vom Heimatverein, Peter Böer und Horst Hagenberg vom Naturschutzbund Deutschland und Bernd Hartwig als Vertreter der örtlichen Jägerschaft genau drei Stunden lang Teile des größten zusammenhängenden Wald- und Wiesengebietes in der Region Hannover.
Mit großem Interesse wurde insbesondere das Thema „Wölfe in diesem Gebiet“ diskutiert. Bernd Hartwig berichtete von einem Wolf, der erst kürzlich ein in der Nähe des Golfclubs überfahrenes Reh verschleppt und teilweise verspeist hat. Die Experten der Jägerschaft waren sich einig, dass hier ein Wolf seinen Hunger gestillt hatte.
Das Vorhandensein der Wölfe im Engenser/Wettmarer Bruch würde im Übrigen von niemandem mehr angezweifelt. Die Jäger sehen das sehr kritisch, da sich zum Beispiel das Rehwild kaum noch aus der Deckung traue.
Fragen an die Vertreter des Naturschutzbundes stellten die Teilnehmer auch in Sachen der derzeit noch in der Umgestaltung befindlichen Biotope, welche die Region Hannover erworben hat. Hier sollen aus ehemaligen Fischteichen Rückzugsgebiete für allerhand seltene Amphibien und Vögel entstehen.
Auf etwa halber Strecke lud Engensens CDU-Vorsitzender Joachim Schrader zu einer kleinen Verschnaufpause mit einem Schnaps und einem ordentlichen Stück Bauernmettwurst ein.
Die letzte Etappe führte die große Gruppe über den Wettmarer Hauptdamm, vorbei am Wasserwerk und anschließend pünktlich wieder zurück ins Restaurant „Haus am Walde“. Das waren immerhin rund neun Kilometer Fußmarsch, stellte einer der Teilnehmer anhand seines Schrittzählers fest.
Im „Haus am Walde“ duftete dann bereits der leckere Grünkohl, den sich die Wanderer nach dem Marsch auch verdient hatten. Joachim Schrader bedankte sich bei allen Gästen für die Teilnahme. Besonders freute er sich, dass auch der hiesige Landtagsabgeordnete aus Wettmar, Rainer Fredermann mit Ehefrau, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Rat der Stadt Burgwedel, Sebastian Müller mit Freundin, und Großburgwedels Ortsbürgermeister, Rolf Fortmüller, anwesend waren.
So wurde dann natürlich auch noch Politik gemacht. „Wir sind ja schließlich kein Wanderverein“, bemerkte Joachim Schrader und freute sich über die Zustimmung zum Krankenhausneubau, die mittlerweile unisono von allen Teilen der SPD zu hören sei. Bei aller Freude über diese Zustimmung solle man jedoch nicht vergessen, dass es die CDU in Burgwedel gewesen sei, die sich von Anfang für den Erhalt des Krankenhauses eingesetzt hat. Dabei hielt er mit einem Schmunzeln noch einmal das an ein Ortsschild erinnernde Plakat „Krankenhausstadt Burgwedel“ in die Höhe. „Wir haben innerhalb kürzester Zeit 3.700 Unterschriften für Krankenhaus gesammelt, ergänzte Großburgwedels Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller.