Streichquartett und Harfenistin beenden den Kulturellen Herbst

Im Mittelpunkt des Konzertes des Faust Quartetts stehen die französischen Komponisten Claude Debussy und André Caplet. (Foto: Intuitive Fotografie - Philippe Ramakers)

Zu Gast sind das Faust Quartett und die Harfenistin Lavania Meijer

BURGWEDEL (r/bs). Mit dem Gastspiel des Faust Quartetts am Mittwoch, 5. Dezember, um 20.00 Uhr im Amtshof in Großburgwedel endet der diesjährige Kulturelle Herbst der Stadt Burgwedel.
Dem Faust Quartett – Simone Roggen und Sidonie Riha (Violinen), Ada Meinich (Viola), Birgit Böhme (Violoncello) - geht der Ruf für „höchste Spielkultur, Bewusstsein für musikalische Prozesse und einen ausgeprägten Klangsinn“ voraus.
Nach seiner Gründung 1996 in Weimar wurde das Faust Quartett schnell bekannt. Ausgebildet von Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett und Hagen Quartett erhielt es zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. beim Paolo Borciani Wettbewerb, dem Concours International de Bordeaux und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD.
Das Quartett gastiert in renommierten Häusern wie dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, dem Beethovenhaus Bonn, dem Prinzregententheater München, dem Konzerthaus Oslo, dem Concertgebouw Amsterdam und unternimmt regelmäßig Konzertreisen durch die Schweiz, Norwegen und die Niederlande. Tourneen führten es bis nach Südamerika und in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut durch mehrere Länder Afrikas.
Auch auf Festivals wie dem „Heidelberger Frühling“, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Schwetzingen und Bergen präsentieren sich die Musiker. Darüber hinaus trat das Faust Quartett vielfach im in- und ausländischen Rundfunk und Fernsehen auf (BBC London, RSI Lugano, Radio Hilversum, ARD, WDR, BR) und brachte Tonträger mit Werken von u.a. Beethoven, Brahms und Mendelssohn heraus.
Im Mittelpunkt des Konzertes in Großburgwedel stehen zwei französische Komponisten: Claude Debussy, dessen 150. Geburtstag die Klassikwelt in diesem Jahr feiert, und sein Schüler und Freund André Caplet. Zu hören sind in Großburgwedel u.a. Debussys Komposition „Danse sacrée et danse profane“, entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts als Auftragswerk einer französischen Harfenbaufirma: Wie eine klingende Werbung sollten diese Tänze den Verkauf des neuen Models ankurbeln.
Noch heute gehören Debussys „Danses“ zum festen Repertoire für Harfe, 2 Violinen, Viola und Violoncello.
Karten zum Preis von 15 Euro/ermäßigt 8 Euro sind ab Mittwoch, 21. November, in der Buchhandlung C. Böhnert erhältlich. Die Abendkasse im Amtshof öffnet um 19.30 Uhr, Konzertbeginn ist 20.00 Uhr.