Streettennis-Tour zu Gast im Stadion auf der Ramhorst

Ambitioniert bestritten die Kids das Finale. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Über 300 Kinder nahmen am Tennisturnier in Burgwedel teil

GROSSBURGWEDEL (bgp). Erstmals in Burgwedel fand die „Streettennis-Tour“ des Niedersächsischen Tennisverbandes am Freitag im Stadion auf der Ramhorst statt. Über 300 Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse der Grundschule sowie der 5. und 6. Klassen des Gymnasiums Großburgwedel hatten sich für das Turnier angemeldet. Der Tennisverein kümmerte sich um das Rahmenprogramm und stellte dazu zahlreiche Helferinnen und Helfer zur Verfügung.
Das Tennisturnier fand nach den Vorgaben des „Talentino Lehr- und Lernkonzept des Bayrischen Tennis-Verbandes“ statt. Nach diesem Konzept können die Grundlagen des Tennisspiels ganz einfach und auf spielerische Weise vermittelt werden. Die Kinder spielen mit Bällen, Schlägern und Plätzen, die auf ihre Körpergröße abgestimmt werden.
Dazu brachte Turnierorganisator Fabian Flügel mit seinem Team vom Niedersächsischen Tennisverband entsprechendes Equipment mit. Auf der Tartan-Bahn wurden kurzerhand 15 Tennisplätze mit kleinen Netzen eingerichtet, um möglichst viele Kinder gleichzeitig spielen lassen zu können. Im 5-Minuten-Takt wurden dann kleine Spieleinheiten gemacht und die Wettkämpfe in unterschiedlichen Altersklassen absolviert.
Die Kinder waren mit großer Motivation dabei und beteiligten sich an den Spielen. Um die Wartezeit zwischen den Turnierspielen zu verkürzen, hatte der Tennisverein SV Großburgwedel ein Rahmenprogramm mit Spielen und Aktionen organisiert. Zahlreiche Betreuerinnen und Betreuer des Vereins kümmerten sich dabei um die Kinder. Fabian Flügel vom NTV war begeistert von den Rahmenbedingungen, die er in Burgwedel vorfand. „Wir sind an insgesamt acht Orten gewesen, die Veranstaltung in Großburgwedel ist die 9. und letzte in diesen Jahr. Das Wetter und vor allem die Anlage sind toll, denn meistens finden diese Veranstaltungen in Innenstädten statt, sodass die Bedingungen schwieriger sind“.
Das Wetter stieß allerdings nicht auf ungeteilte Freude, da nur am äußersten Rand des Platzes Schatten war und manche Kinder wegen Flüssigkeitsmangels Kreislaufprobleme hatten. Das wurde durch die Freude und den Jubel über die erlangten Siege wieder wettgemacht, denn die „Matchwinner“ bekamen Glückwünsche und Preise.