Sterne leuchten beim Adventskonzert in St. Marcus

Wunderbar gespielt und die gesangliche Herausforderung mit Bravour gemeistert: das Krippenspiel des Kinderchors. (Foto: Renate Tiffe)

Vorweihnachtliche Musik und ein kleines Krippenspiel

WETTMAR (ti). Was wäre die vorweihnachtliche Zeit in Wettmar ohne das Adventskonzert in der St. Marcus-Kirche? Seit 22 Jahren gehört es dazu, mit Blasmusik und dem Gesang des Kirchenchores, mit der quirligen Kindergesellschaft in den vorderen Bankreihen. Kurz danach wird diese sich zum Chor der Grundschule Großburgwedel formieren und die Besucherinnen und Besucher in der übervollen Kirche mit fröhlichem Gesang und einem Singspiel um das weihnachtliche Geschehen in Bethlehem entzücken.
Beifall durch mehr oder weniger begeistertes Klatschen gab es nach jeder Darbietung aus dem wie immer umfangreichen Programm, ob es die „Verträumten Melodien“ des Musikzuges Kleinburwedel-Engensen unter der Leitung von Günther Dreblow waren, oder die Lieder des Kirchenchores von St. Marcus.
Mit Spannung erwartet wurde jedoch das kleine Krippenspiel des Kinderchores, das diesmal durch die goldene Sternen-Ausstattung der beteiligten Akteure Besonderes versprach. Neugierig hielten die Sternengucker Ausschau nach dem Engel mit dem „Spezialauftrag“, der den Morgenstern brachte, der nicht nur die Hirten zu der heiligen Familie mit dem Christuskind führte - ein wunderhübsches Spiel und eine gesangliche Herausforderung für die jungen Sängerinnen und Sänger.
Ganz selbstverständlich gehört das offene Singen mit zum Wettmarer Adventskonzert. Die Kirchenbesucher dürfen selbst Wünsche äußern zu den zahlreichen Weihnachtsliedern, deren Texte auf dem Programmzettel aufgeführt sind.
Vorher erfüllte sich Andrea Matern, Initiatorin und Leiterin dieser besonderen vorweihnachtlichen Veranstaltung, einen eigenen Wunsch. Sie leitet auch den Kirchenchor und den Schulchor. Wie aus dem Stegreif brachte sie das gesamte Kirchenpublikum dazu „Macht hoch die Tür“ als Kanon anzustimmen, was bestens gelang. Und dann erklangen sie weiter, die schönen alten Weihnachtslieder und auch das „Dicke rote Kerzen“, das sich der Schulchor gewünscht hatte und mit den entsprechenden Begeisterungsäußerungen begleitete.