SPD-Kandidat Axel Düker setzt auf Bürgerbeteiligung

Wahlkampf mit Kugelschreibern vor der Bäckerei Vatter in Großburgwedel (v.l.): Axel Düker mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Marco Brunotte und dessen Ehefrau Irina und Michael Gilles. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Schwerpunkte sind bezahlbarer Mietwohnraum und eine IGS

BURGWEDEL (bs). Mehr Bürgerbeteiligung, bezahlbarer Mietwohnraum für Familien und Senioren mit kleinem Einkommen und die Erweiterung des Schulangebotes um eine integrierte Gesamtschule – so die formulierten Schwerpunkte von Axel Düker, dem von SPD und Grünen unterstützten Kandidaten für das Bürgermeisteramt der Stadt Burgwedel.
Eine mehr als zufriedene Bilanz zog Axel Düker aus dem Wahlkampf der vergangenen Wochen. „Alle Bürgerinnen und Bürger, die ich persönlich besucht habe, waren mehr als aufgeschlossen bezüglich meiner Anliegen“, so Axel Düker im Gespräch. „Wir müssen die Bürger in politische Entscheidungen eher einbinden“, so Düker,“ nur auf diesem Wege können Probleme, wie sie nun bei den Planungen der Von-Alten-Straße zutage getreten sind, verhindert werden“.
Ein besonderes Anliegen Dükers ist die Schullandschaft. „Wir haben uns in Burgwedel seit Jahren in die falsche Richtung bewegt. Die IGS ist seit Langem überfällig. Immer mehr Schülerinnen und Schüler wandern ab und das kostet die Stadt jedes Jahr rund 200.000 Euro. Die Kommune, die eine IGS aufweisen kann, hat unbestritten einen Standortvorteil“, so Dücker.
Als weiteren Schwerpunkt bezeichnete der Bürgermeisterkandidat von SPD und Grünen die Schaffung bezahlbaren Mietwohnraumes für Familien und Senioren mit kleinerem Einkommen. „Wer sein Leben lang in Großburgwedel gelebt hat, nun aber aus gesundheitlichen Gründen eine kleinere Wohnung sucht, vielleicht auch mit der Möglichkeit, auf pflegerische Betreuung zurückgreifen zu können, der hat es schwer, hier etwas geeignetes zu finden“, erläutert Düker. Gleiches gelte für Familien mit schmalem Geldbeutel.
Deutliche Impulse für den örtlichen Mittelstand verspricht sich Düker durch das Vorantreiben energetischer Sanierung von Bestandsimmobilien. Diesbezüglich habe die Stadt in den vergangenen zwei Jahren schon eine Menge gemacht. Aber das müsse noch weiter vorangetrieben werden. Die Kommune könne hier als aktiver Vermittler auch für private Immobilienbesitzer auftreten. Regelmäßige Energieberatungen und damit einhergehende Informationen über finanzielle Fördermöglichkeiten kämen auch den ansässigen Gewerbe- und Handwerksbetrieben zugute.
Dass sich viele dieser gesetzten Ziele angesichts einer fehlenden Mehrheit im Stadtrat nur schwierig umsetzen lassen werden, sieht Axel Düker eher gelassen: „Ich setze auf Überzeugungsarbeit. Guten Argumenten wird sich keiner verschließen“. Einen Stillstand in der Entwicklung der Stadt bis zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2016 befürchtet er nicht. „Wir wollen schließlich alle nur das Beste für die Stadt Burgwedel“, so Düker abschließend.