SPD: Jetzt beginnt die heiße Phase des Wahlkampfes

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Burgwedel Jochen Rödiger (links), begrüßte gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten Axel Düker die Gäste der Neujahrsbegegnung. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Neujahrsbegegnung von SPD und Bündnis90/Die Grünen

GROSSBURGWEDEL (hhs). Anstelle eines Neujahrsempfangs luden Burgwedels Sozialdemokraten am vergangenen Sonntag zu einer Neujahrsbegegnung ein. Kein festes Programm sondern ein gemütliches Beisammensein zum regen Gedankenaustausch.
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Burgwedel Jochen Rödiger begrüßte die gut 30 Besucher der Neujahrsbegegnung. „Liebe Genossinnen und Genossen“, sprach er seine Mitstreiter an, „liebe Freunde und Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen“. In der Unterstützung des gemeinsamen Kandidaten Axel Düker ist man sich einig. Mit diesem Morgen beginne die heiße Phase des Wahlkampf.
Dann gab er das Wort an den Chef der Burgwedeler Grünen Dr. Raphael Beine, und auch dieser machte es kurz: „Axel ist eine Person, die integrieren kann, wir haben ihn als jemanden kennengelernt, der im Stadtrat Mehrheiten kommunizieren kann. Er kann „Grüne Themen“ vertreten und er nimmt die Leute mit. Wir sind überzeugt, dass Axel Düker „Bürgermeister kann“.
Applaus gab es für Axel Düker, als er seine Eindrücke aus seinem Wahlkampf schilderte. Bislang sei es alles etwas ruhig verlaufen. Nun aber beginne der Endspurt ums Amt. Den Onlineauftritt der SPD zur Bürgermeisterwahl bewertete er als Erfolg. Er suche gegenwärtig die persönlichen Kontakte zu den Wählerinnen und Wählern. So stehe er morgens häufig bei den Bäckereien in der Stadt. Am Samstag habe er bei Minus 12°C in Wettmar vor der Bäckerei Vatter gestanden und die Mitbürger hätten ihm beinahe Hochachtung gezollt, dass er das bei diesen Temperaturen auf sich genommen habe. Wettmar sei für ihn momentan ein wirklich günstiger Ort.
Eines der Hauptthemen im Wahlkampf sei die Lage der Würmsee-Anrainer. „Hier müssen wir die Problemlagen analysieren und auch die Wünsche der Menschen dort herausfinden. Ich habe jetzt auch keine Lösung parat und kann Euch nicht sagen, wie es in zwei Jahren am See aussehen wird. Es wird mit mir aber nur eine Lösung geben, bei der wir die meisten Menschen dort mitnehmen werden“, versprach er.
Insbesondere in Wettmar seien die Wähler mit dem Hochmut der CDU unzufrieden. Selbst eingeschworene Christdemokraten hätten das ihm gegenüber ausgesprochen. „Nach Hochmut kommt der Fall“, sagte Düker. „Die Voraussetzungen dafür waren nie so gut wie jetzt. Ich werde in den kommenden drei Wochen alles geben, gemeinsam werden wir das schaffen!“, schloss er seine Rede und unter kräftigem Applaus.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte verglich die Situation vor der Wahl in Burgwedel mt der der SPD im Land vor der Landtagswahl. Es gebe eine Menge Ähnlichkeiten. Im Land würden SPD und Grüne nun mit einer Stimme Mehrheit regieren. „Wir, SPD und Grüne, wollten nicht nur eine andere Regierung, wir wollten das auch anders machen und die Menschen mitnehmen. Wir haben gemeinsam viel vor und wir haben schon viel geschafft in der kurzen Zeit. Abschaffung der Studiengebühr, Gesamtschulen sind wieder möglich, weil wir Bildungspolitik anders definieren, und eine andere Flüchtlingspolitik und die Agrarwende“, nannte er als Beispiele. „Ein kleiner Schritt ist schon getan. Wir können Niedersachsen nur gemeinsam ändern. Axel hat das Vertrauen zweier Parteien hinter sich. Grüne und SPD können das auch gemeinsam in der Stadt Burgwedel“, schloss Marco Brunotte den Bogen zur Entwicklung in der Landespolitik.