SPD Burgwedel plädiert für Beteiligung des Sportrings

Allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen

BURGWEDEL (bs). Auf der Sitzung des Sportausschusses am 6. Dezember hatte der Sportring Burgwedel beantragt, drei Mitglieder aus den Reihen des Sportrings als beratende Mitglieder ohne Stimmrecht im Sportausschuss zuzulassen. Dieser Antrag wurde mehrheitlich von des Ausschussmitgliedern abgelehnt.
Nun hat sich die SPD Burgwedel auf ihrer Sitzung noch einmal mit dem Thema beschäftigt. Die SPD Burgwedel setze sich für mehr Transparenz in der Kommunalpolitik und mehr Mitspracherechte der Bürger ein, deshalb passe es scheinbar nicht ins Bild, der Vertretung von 33 Sportvereinen mit ihren vielen Mitgliedern die Mitsprache im Sportausschuss zu verweigern, so die Begründung.
Die anwesenden Fraktionsmitglieder stellten zunächst klar, dass man grundsätzlich für ein Mitspracherecht des Sportrings sei. Allerdings halte man die im Antrag geforderten drei Sitze für problematisch und möchte daher prüfen, ob dem Sportring auch mit einem Vertreter gedient sei. Wenn dies der Fall sei, werde man einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat einbringen.
Innerhalb des Sportrings müsse es dann möglich sein einen Vertreter zu finden, der zwischen den Interessen der einzelnen Vereine abwäge und mit einer Stimme für den Sportring sprechen würde. Wenn dies gelingt, heißt es von Seiten der SPD, erscheine es sinnvoll, eine Mitarbeit im Rat zu beantragen und den Vereinen damit eine direkte Stimme zu geben.
Aus diesem Grund wird die SPD zunächst das Gespräch mit dem Sportring suchen und klären, ob man dort gewillt und in der Lage ist, seine Position durch ein Mitglied im Ausschuss vertreten zu lassen.