Selfies mit Dirk Roßmann waren wieder heiß begehrt

Info-Inseln boten den neuen Azubis Information und Unterhaltung. (Foto: Dana Noll)

„Azubitage“ boten einen Mix aus Information und Unterhaltung

GROSSBURGWEDEL (dno). Zwei Tage enterten 655 Auszubildende die Firmenzentrale von Rossmann in Großburgwedel. Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm wurden die „Einsteiger“ vom Unternehmen begrüßt. Dabei bot Rossmann den Azubis, die aus ganz Deutschland angereist waren, einen gelungenen Mix aus Information und Unterhaltung.
Bereits am frühen Morgen wurde das Gelände rund um die Rossmann-Zentrale mit Musik aus den aktuellen Charts beschallt. Angestellte und Besucher wussten gleich, dass es ein „ganz besonderer Freitag“ werden wird. Fast schon traditionell wurde den neuen Auszubildenden ein 2-tägiges spezielles Einführungsprogramm geboten.
In „Info-Inseln“ präsentierten sich die verschiedenen Unternehmensbereiche und hielten neben Informationen auch zahlreiche Mitmach-Aktionen bereit. Sogar eine eigene „App“ wurde entwickelt, die den Azubis Kommunikation und Interaktion mit dem Unternehmen bot. Einer der Höhepunkte war die persönliche Begrüßung durch Geschäftsführer Dirk Roßmann, der fleißig Autogramme schrieb und für Selfies posierte.
Aus über 20.000 Bewerbungen starten nun 655 Mädchen und Jungen ihre Ausbildung bei Rossmann. Dabei sind die Damen mit 84 Prozent deutlich in der Mehrheit. Die Gesamtzahl der Azubis wächst damit bundesweit auf rund 1.300, von denen durchschnittlich 80 Prozent übernommen werden. „Wer sich bewährt, sich entwickelt, motiviert ist und wo die Leistungen stimmen, hat gute Chancen auf einen unbefristeten Arbeitsplatz“, so die Geschäftsleiterin Vertrieb Monika Burzan, die selbst als Azubi vor knapp 30 Jahren im Unternehmen begonnen hatte.
Insgesamt wurden elf Lehrberufe bei Rossmann angeboten, in diesem Jahr sogar elf Plätze zum Drogisten. Spitzenreiter blieb jedoch die Ausbildung zum Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 577 Ausbildungsplätzen. Durch die starke Expansion des Unternehmens - über 5,38 Milliarden Umsatz in 2014 - sind gut ausgebildete und informierte VerkäuferInnen gefragt. Dabei bleibt Berlin weiterhin mit 111 Läden und im Umsatz der stärkste Standort.
Die meisten Azubis gehen in die Ausbildung nach Nordrhein Westfalen, dicht gefolgt mit 121 Mädchen und Jungen, die in Niedersachsen beginnen. In der Burgwedeler Zentrale starten zwei Gestalter für visuelles Marketing, zwei Kaufleute für Marketingkommunikation, fünf Fachinformatiker, vier Kaufleute im Groß- und Außenhandel, zwei Immobilienkaufleute sowie fünf Bachelor of Arts Richtung Handel und zwei Bachelor of Science ihre Ausbildung.