Selbsthilfe für Angehörige von Depressiven

Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe

BURGWEDEL/ISERNHAGEN (r/bs). Mit einem Menschen umzugehen, der sich gerade in einer tiefen Depression befindet, stellt für die meisten Angehörigen eine große Herausforderung dar.
Familienmitglieder, Partner/innen, und andere nahestehende Personen von depressiv Erkrankten brauchen auch selbst einen Ort, um Kraft zu sammeln. Auch über belastende Situationen zu sprechen und neue Perspektiven für den Umgang mit dem Erkrankten entwickeln zu können, dafür soll hier genügend Raum geboten werden.
Es kann mit Hilfe des Austausches in der Selbsthilfegruppe gelingen, den Betroffenen wieder mit mehr Verständnis und Nachsicht begegnen zu können. Sich bewusst zu machen, was leistbar ist und was nicht, kann vielen Angehörigen Entlastung bieten und dem Gefühl, nicht genug oder nie das Richtige zu tun, Einhalt gebieten.
Im KRH Klinikum Großburgwedel, Fuhrberger Str. 8, Großburgwedel, gründet sich am 26. Januar um 19.00 Uhr in der Caféteria des Haupthauses eine Selbsthilfegruppe, in der sich Angehörige untereinander austauschen und ermutigen können.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei KIBIS (Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich) unter der Telefonnummer 0511-66 65 67, www.kibis-hannover.de.