Schwimmkurs speziell für Migrantinnen

Städtisches Angebot im Freibad Großburgwedel

BURGWEDEL (r/bs). Was hat Schwimmen mit Integration zu tun? Für viele Frauen mit Zuwanderungsgeschichte ist besonders der Schwimmsport mit hohen Hemmschwellen behaftet.
Einige haben in ihren Herkunftsländern Schwimmen nie gelernt, weil es dort für Frauen und Mädchen unüblich ist. Für Andere sind es religiöse Gründe, die dagegen sprechen in ein öffentliches Schwimmbad zu gehen.
Dass auch in Burgwedel der Bedarf nach einem Schwimmkurs speziell für Migrantinnen groß ist, zeigte eine Anfrage der Initiative InterKULTURelles Miteinander an die Burgwedeler Stadtverwaltung. Elf Frauen unterschiedlichen Alters mit Migrationshintergrund haben bereits großes Interesse gezeigt.
Der Vorschlag kam bei der Stadt gut an. Ab Mai lernen die Frauen nun im Freibad Großburgwedel, Auf der Ramhorst, zu schwimmen. Gleichstellungsbeauftragte Sandra Ahnen möchte mit dem Kurs einen gleichberechtigten Zugang zum Schwimmsport ermöglichen.
„Frauen haben so die Möglichkeit in einer gleichgeschlechtlichen Gruppe nach der regulären Öffnungszeit Schwimmen zu lernen und etwas für ihre Gesundheit zu tun.“ Gestaltet wird der Schwimmkurs von Burgwedels Fachangestellter für Bäderwesen Frau Melanie Leschkowski- Rosema.
Auskunft erteilt Sandra Ahnen telefonisch unter 05139 / 8973 - 107 oder per E-Mail an S.Ahnen@Burgwedel.de.