Schwerer Unfall auf der A7

Eine 49-Jährige erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen, ein Rettungshubschrauber transportierte sie in eine Klinik. (Foto: Jörg Hendricks/FFW Großburgwedel)

Freiwillige Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät im Einsatz

BURGWEDEL (r/bs). Auf der BAB 7 ist am Samstagvormittag (16. Dezember) in Höhe der Anschlussstelle (AS) Mellendorf ein BMW mit vier Insassen (15, 19, 42 und 49 Jahre) ins Schleudern geraten und gegen die Seitenschutzplanke sowie einen Lkw geprallt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 42-jährige Fahrer des BMW X 5 mit den drei weiteren Insassen gegen 09.30 Uhr auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs gewesen, als er - offenbar durch einen geplatzten Reifen - in Höhe der AS Mellendorf die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.
Der Pkw schleuderte zunächst vom linken Fahrstreifen nach rechts und prallte in die Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto zurück nach links geworfen. Dort kollidierte der BMW mit einem Sattelzugauflieger, der den rechten Fahrstreifen befuhr und schleuderte wieder zurück gegen die rechte Seitenschutzplanke, bevor er auf dem Standstreifen stehen blieb.
Die 49-Jährige Beifahrerin erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen, ein Rettungshubschrauber transportierte sie in eine Klinik. Der 42-jährige Fahrer, die 15 und 19 Jahre alten Mitfahrer sowie der 36-jährige Lkw-Fahrer kamen mit leichten Verletzungen zur ambulanten Versorgung in umliegende Krankenhäuser. Der Gesamtschaden an BMW, Sattelzug und Schutzplanke beläuft sich auf zirka 54.000 Euro.
Die BAB 7 war in Fahrtrichtung Hamburg während des Rettungseinsatzes voll gesperrt, anschließend wurde der Verkehr bis zur Freigabe gegen 14.45 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Ermittlungen zur abschließenden Feststellung der Unfallursache dauern an.