Schulsanierung in Fuhrberg: Stadt zeigt Entwürfe im Rathaus

V.r.: Die erfolgreichen Architekten Willi Reichert und seine Mitarbeiterinnen Arichtektin Andrea Stielow und Landschaftsarchitektin Olivia Wiechert.

Im August wandert die Ausstellung nach Fuhrberg

FUHRBERG (hhs). Wie in den Burgwedeler Nachrichten berichtet, hatte die Stadt Burgwedel für die Sanierung und Erweiterung der Sibylla-Maria-Merianschule in der Ortschaft Fuhrberg einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben. 15 Architektenbüros nahmen daran teil, vier weitere hatte die Stadt gesetzt. Nun steht das Ergebnis fest: Das Architekturbüro Schuhmann und Reichert aus Hannover ging aus dem Wettbewerb als Sieger hervor. Zwei weitere Büros wurden gemeinsam mit einem dritten Platz ausgezeichnet, ein weiteres erhielt eine Anerkennung. Am Freitag wurden alle eingereichten Entwürfe in einer Ausstellung im Rathaus vorgestellt.
Bürgermeister Axel Düker begrüßte die wenigen Besucher und erklärte, dass diese Ausstellung Teil des Wettbewerbes ist, weil die Öffentlichkeit die Gelegenheit haben muss, diese Entwürfe allesamt sehen und miteinander vergleichen zu können. Damit habe auch die Stadtverwaltung Neuland betreten. Die sogenannte Auslobung wie in diesem Verfahren habe es in Burgwedel bisher noch nicht gegeben, so Christiane Concilio, als Leiterin des Sozialamts der Stadt Burgwedel auch für die Grundschulen in der Stadt Burgwedel zuständig. Die Grundschule in Fuhrberg ist in den siebziger Jahren gebaut worden und nahezu unverändert ins neue Jahrtausend gekommen. Neue Nutzungsanforderungen sind neben dem Unterricht hinzugekommen: Die Nachmittagsnutzung als offene Ganztagsschule erfordert eine Mensa und Lagerräume sowie einen Speisesaal. Es fehlt an einem Werkraum.
„Wie sollen unsere Kinder gemeinsam lernen“, das sei die wichtigste Frage gewesen bei der Planung. Es sei allen klar gewesen, dass die Gebäude dafür den besten Rahmen schaffen müssten, so Frau Concilio, nicht nur den richtigen Rahmen für Kinder sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger. Eine Nutzung der Räume für Chöre oder therapeutische Gymnastikgruppen sei möglich. Ihre Mitarbeiter fanden den neuen Planungsprozess interessant und sehr transparent. „Es war ein gutes Verfahren und es ist ein gutes Ergebnis dabei herausgekommen. Ich freue mich darauf und ich freue mich für die Ortschaft Fuhrberg“. Auf die Umsetzung des Siegerentwurfs müssen die Kinder in Fuhrberg aber noch etwas warten. Frühestens in einem Jahr werden die Handwerker kommen. Der Umbau und die neuen Gebäude sollen den Schulbetrieb so wenig wie möglich beeinträchtigen. Das muss im Ablauf gründlich geplant werden. Im August wird die Ausstellung der Entwürfe dann in der Grundschule in Fuhrberg noch einmal gezeigt werden.