„Schnelles DSL wird für Burgwedel zum Standortfaktor“

Symbolischer erster Spatenstich vor der Schwerpunktstation am Ortseingang Wettmar: v.l. Bernd Hiller, verantwortlich für die Tiefbauarbeiten, Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt, htp-Geschäftsführer Ralf Kleint, Wettmars Ortsbürgermeister Rainer Fredermann und Uwe Behrens, htp. (Foto: Hans Hermann Schröder)

htp hat jetzt mit den Tiefbauarbeiten begonnen

WETTMAR (hhs). Seit ein paar Tagen steht direkt auf der Ecke Hauptstraße/Rahdenstraße am Waldrand ein Gebäude, das beim oberflächlichen Hinschauen etwas von einer Fertiggarage vermittelt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Schwerpunktstation, die htp als regionaler Anbieter für DSL und Telefonie aufgestellt hat.
Von hier werden die Signale aus Hannover in die Ortschaften verteilt zu neun Sheltern, von denen sie dann über Kupferleitungen in die Haushalte weiter geleitet werden. Gestern Mittag machten htp-Geschäftsführer Ralf Kleint, Burgwedels Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt, Wettmars Ortsbürgermeister Rainer Fredermann sowie Bernd Hiller von der gleichnamigen Tiefbaufirma, und Uwe Behrens von htp den ersten Spatenstich für den Beginn der Tiefbauarbeiten.
„Wir haben heute die Bauvorbereitungen abgeschlossen“, freute sich htp-Geschäftsführer Ralf Kleint. „Jetzt kann die htp GmbH mit den Tiefbauarbeiten für den Breitband-Ausbau in den Ortschaften Wettmar, Thönse und Oldhorst endlich beginnen. Viereinhalb Kilometer Glasfaserkabel müssen wir verlegen“. Um in diesen drei Burgwedeler Ortsteilen eine zukunftsfähige DSL-Versorgung aufzubauen, investiere htp 725.000 Euro. Öffentliche Fördergelder stünden für dieses Projekt nicht zur Verfügung.
Auch Burgwedels Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt ist von der Wichtigkeit des DSL-Ausbaus in den Ortschaften überzeugt: „Wir sind sehr froh, dass htp hier die Initiative ergriffen hat, denn nur mit einer guten Breitband-Struktur bleibt unsere Stadt weiterhin wettbewerbsfähig für die Zukunft“, erklärte Hoppenstedt zum ersten Spatenstich für die Tiefbauarbeiten. Diese Ansicht teilte auch Rainer Fredermann, Ortsbürgermeister in Wettmar: „Die DSL-Versorgung ist eine wichtige Voraussetzung für die Ansiedlung von Gewerbe und Neubürgern“, brachte er es auf den Punkt.
Wenn in den kommenden Monaten alles nach Plan läuft, dann wird htp im September den Breitbandausbau in Wettmar, Thönse und Oldhorst beenden und anschließend DSL-Anschlüsse mit Bandbreiten von 32 und 50 Mbit/s zur Verfügung stellen können.
Mit dem Breitband-Ausbau in bisher schlecht versorgten Gebieten nehme htp seine Verantwortung für die Region wahr, erläuterte Ralf Kleint die Geschäftsphilosophie des Anbieters. Gleichzeitig trage man allerdings auch eine unternehmerische Verantwortung und müsse sicher sein, dass ein Ausbau für htp wirtschaftlich ist. htp habe eine Wirtschaftlichkeitsanalyse im vergangenen Jahr in den drei Ortschaften durchgeführt und das Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner an DSL-Anschlüssen mit hohen Bandbreiten abgefragt. Etwa 780 Haushalte hatten sich damals an der Haushaltsumfrage beteiligt, aus Sicht von htp waren nur 560 Interessenten notwendig.
Abschließend wies Kleint noch einmal auf eine besondere Informationsmöglichkeit für alle Interessenten hin: „Unter www.htp.net können sich Interessierte über den Stand der htp-DSL-Offensive informieren. Dort haben wir die wichtigsten Informationen zusammengefasst und eine Tabelle eingestellt, die jederzeit den aktuellen Stand des Ausbaus zeigt“.