Sanierung der Remise der General-Wöhler-Stiftung abgeschlossen

Der Vorstandsvorsitzende der General-Wöhler-Stiftung Jürgen Veth vor den neu ausgemauerten Gefachen der Remise zur Heinrich-Wöhler-Straße hin. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
Ein neuer Nistkasten für die Schleiereulen wurde auf dem Boden über dem ehemaligen Stall eingebaut. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Heimatstube sucht noch Teilnehmer für Weihnachtsausstellung

GROSSBURGWEDEL (hhs). Die Sanierungsarbeiten an den Giebeln und dem Dachstuhl der Remise in der Heinrich-Wöhler-Str. 3 in Großburgwedel sind innerhalb von zweieinhalb Wochen sehr erfolgreich bewältigt worden. Der Vorstandsvorsitzende der General-Wöhler-Stiftung, Jürgen Veth, zeigte sich im Gespräch mit dieser Zeitung sehr zufrieden mit dem Timing und mit der Qualität der ausgeführten Arbeiten.
Diese Sanierung war notwendig geworden, weil das Gebäude zum einen von Hausschwamm, zum anderen im Dachstuhl von Holzbock und Hausbock befallen war. Zwei gefährlichen Käfern, die das Holz von innen auffressen. Der Schaden, den die kleinen Plagegeister am Dachstuhl der Remis angerichtet hatten, machte dort die Grunderneuerung allen Holzes notwendig.
Die Abstimmung unter den beteiligten Firmen sei vorbildlich gewesen, es habe keinen Tag gegeben, an dem nicht mindestens an einem Gewerk gearbeitet wurde, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Nun habe die Stiftung mit diesem Gebäude wohl die nächsten 50 Jahre Ruhe und könne sich um weitere Objekte kümmern, wagte Veth einen Blick in die Zukunft.
Für die Stiftung stünden noch zwei weitere Sanierungen an. Das Dach über dem Haupthaus werde sicherlich die größte „Baustelle“ werden. Auch dort müssen einige Sparren verstärkt und Teile der Lattung erneuert werden. Das alte Gebäude der General-Wöhler-Stiftung in der Ortschaft Meitze, das vermietet ist, habe auch Sanierungsbedarf. Hier rechne der Vorstand der Stiftung zusätzlich noch mit einer Grundrenovierung aller Räume in dem Gebäude.
35.000 Euro habe die Sanierung der Remise gekostet, sagte Veth. Diese Ausgabe habe die General-Wöhler-Stiftung nicht unvorbereitet getroffen. „Wir wussten seit einigen Jahren, dass es irgendwann erheblichen Renovierungsbedarf geben würde“, so Jürgen Veth.
„Der Vorstand der Stiftung unter Dr. Henry Braunwart hatte während seiner Amtszeit dafür Rücklagen geschaffen. Wir haben uns als neuer Vorstand der Stiftung vorgenommen, weiter Rücklagen zu bilden und auch nach Möglichkeiten alle Sanierungen an unseren Gebäuden durchzuführen“.
Bei der Anwesenheit so vieler Handwerker konnte auch gleich das Anbringen des Eulenbrutkastens auf dem Boden des Haupthauses organisiert werden. Seit Jahren hält sich dort eine Schleiereule auf, was die immer wieder gefundenen Gewölle beweisen würden. Die Stiftung hofft, mit dieser Unterstützungsmaßnahme einer Eulenfamilie ein Zuhause in Großburgwedel verschafft zu haben.
Ab sofort konzentriert sich Veth nun mit seinem Heimatstuben-Team auf die Weihnachtsausstellung am 29. und 30. November, jeweils von 13.00 bis 18.00 Uhr. Die Planungen und Vorbereitungen für diese traditionelle Ausstellung sind bereits in vollem Gange.
Auch in diesem Jahr werden wieder alle Bürger und Bürgerinnen aus Großburgwedel und Umgebung zum Mitmachen aufgefordert. „Leihen Sie uns Ihre Krippen, Pyramiden oder Ihre Nussknacker, wir zeigen sie dann in der Ausstellung am ersten Adventswochenende“, führt Veth hierzu aus. Wer also mitmachen möchte, kann sich beim Leiter der Heimatstube unter Telefon 05139-3735 oder per e-mail unter anjue.veth@htp-tel.de melden.