Samba-Rhythmen reichten bis zum Ikea-Parkplatz

Die Samba-Rhythmen als Finale des dreitägigen Workshops waren bis zum Ikea-Parkplatz in Burgwedel zu hören. (Foto: Renate Tiffe)

Lautstarkes Finale des Perkussion-Workshops der Musikschule

ISERNHAGEN FB (ti). Möglichst kein Publikum wollte Jan-Henrik Behnken haben. Alle sollten mitmachen, die sich im großen Karree vor dem Isernhagenhof aufgestellt hatten. Es ging um einen Percussion-Wettbewerb und um einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Die Samba-Rhythmen als Finale des dreitägigen Workshops sollten bis zum Ikea-Parkplatz in Burgwedel zu hören sein.
Naja, so ernst zu nehmen war das mit dem Guinness-Buch nicht. Für Isernhagen und Burgwedel sollte es reichen, meinte Behnken einschränkend. Was die Reichweite der Klänge betraf, blieb er aber genau – und beim zweiten Anlauf klappte es dann auch. „Spielt Ihr schon“, hatte die Gewährsfrau im Auto auf dem Parkplatz nach dem ersten Versuch zurückgefragt. Und damit war alles gesagt. „Locker könnt Ihr lauter trommeln“, spornte Behnken die Spieler an Surdos und Congas an und griff selbst zu einem der Instrumente. Auch gegenüber mit den Klanghölzern und Glocken gaben die Mitspieler ihr Bestes. Und es gelang. „Ich höre Euch“, kam der erlösende Anruf. Behnken machte einen Luftsprung und die Mitwirkenden ließen einen anhaltenden Trommelwirbel erschallen.
Drei Tage lang, von Freitag bis Sonntag, hatten etwa 150 Schüler an dem Percussion-Workshop teilgenommen. Alexander Veth, derzeit im sozialen Jahr bei der Musikschule Isernhagen & Burgwedel tätig, hatte das Treffen organisiert. Musikalisch geleitet wurde es von Jan-Henrik Behnken. Er ist einer der fünf Schlagzeuglehrer an der Musikschule. Neben dem Üben am Instrument war das Vorspielen auf der Bühne im Foyer des Isernhagenhofes für viele der jungen Teilnehmer ein aufregendes Erlebnis.
Pünktlich um 16.00 Uhr am Sonntag war Behnken dann mit der Trillerpfeife angetreten, und verschaffte sich Gehör in dem großen Karree. Etwa 60 Mitspieler hatten sich zum spannenden Finale eingefunden. Der Samba-Rhythmus – vereinfacht – musste erst aufgenommen werden. Alle waren mit großer Konzentration dabei. Und dann konnte es losgehen. So laut wie möglich natürlich ...