Sabine Albrecht zur „Landfrau des Jahres“ gekürt

Zur „Landfrau des Jahres“ wurde Sabine Albrecht (links) aus Engensen gekürt. Die Landfrauenvorsitzende, Christiane Guderian, übergab die Auszeichnung. (Foto: Renate Tiffe)
 
Ute Schaumann (rechts), Mitglied im Vorstand, stellte die Aktivitäten der Isernhagener Bürgerstiftung vor. (Foto: Renate Tiffe)

Volles Haus bei der Jahreshauptversammlung der Landfrauen

NEUWARMBÜCHEN/BURGWEDEL (ti). Wie sich die Bilder gleichen. Jedes Mal zur Jahreshauptversammlung ist der große Saal im Gasthaus Lahmann in Neuwarmbüchen bis auf den letzten Platz gefüllt.
Mehr als 80 der etwa 300 Mitglieder des Landfrauenvereins Burgwedel/Isernhagen haben sich jetzt zur Jahresbilanz 2015 bei einer gemeinsamen Kaffeetafel getroffen - informative Vorträge und eine Geldspende inklusive. Neu war in diesem Jahr die Würdigung der „Landfrau des Jahres“.
Statt des angekündigten Vortrags der Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbart, die kurzfristig verhindert war, kamen die Vertreterinnen zweier sozialer Einrichtungen, der Bürgerstiftung Isernhagen und der Burgwedeler Tafel zu Wort. Keine schlechte Wahl, ließen doch die Ausführungen im einzelnen die Bedeutung dieser sozialen Einrichtungen vor Ort für viele in einem anderen Licht erscheinen.
Auf exellente Weise gelang es Ute Schaumann, Mitglied im Vorstand, die Aktivitäten der Isernhagener Bürgerstiftung bis in die feinsten Verästelungen vorzustellen. Meistens wird nur über die eine oder andere Veranstaltung berichtet. Der Vortrag zeigte, wo überall die Organisation ehrenamtlich tätig ist mit ihren Hilfen und mit ihrer Förderung, auf dem Gebiet von Bildung und Jugend, im sozialen wie im kulturellen Bereich und bei der Heimatpflege - ein großer, zusätzlicher Gewinn für die Gemeinde, die bekanntlich finanziell mit an der Spitze in der Region steht.
In der „reichen“ Stadt Burgwedel hat die Tafel durchaus ihre Berechtigung, wie Vorstandsmitglied Elke Potthoff erläuterte.
Für „mehrere hundert Menschen“ stellen die Ehrenamtlichen Woche für Woche ein zusätzliches Lebensmittelangebot zusammen. Die Aufgabe im Team von etwa 40 freiwilligen Helferinnen und Helfern mache Freude, auch wenn – wie offenbar an diesem Tag geschehen – einige junge Männer sich nicht so verhalten, wie es zu erwarten ist. „Wir sind ein tolles Team“ bekräftigte die Oldhorsterin.
Schwierigkeiten werden in aller Regel gemeinsam behoben. Über die Lebensmittelgaben der Geschäfte hinaus ist die Tafel allerdings auch auf Spenden angewiesen. Die Summe von 600 Euro, welche die Landfrauen bei ihren Weihnachtsveranstaltungen zusammengetragen haben, gelangte also in gute Hände. Christiane Guderian überreichte den Scheck.
Neben der Erledigung all der Regularien zum Jahresabschluss konnte die Vorsitzende des Landfrauenvereins diesmal noch eine Besonderheit ankündigen. Zum ersten Mal ist aus den Gremien des Vereins heraus eine „Landfrau des Jahres“gekürt worden. Unter dem großen Beifall der Versammlung wurde die Arbeit von Sabine Albrecht gewürdigt.
Die Engenserin ist seit Jahren für die Reisen der Landfrauen zuständig, ein gewichtiger Teil für das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein. Christiane Guderian dankte für das immer gut vorbereitete „Rundum-Sorglos“-Paket, mit dem die Frauen auf Reisen gehen können. Darüber hinaus war Sabine Albrecht 25 Jahre im Vorstand tätig. Die so Geehrte versprach „noch ein bisschen“ weiter zu machen.