Rolf Fortmüller bleibt Ortsbürgermeister

Der Ortsrat Großburgwedel v.l.: Frank Leibelt, Volker Körlin, Jürgen Ocker, Florian Wenker, Bedri Özdemir, Rolf Fortmüller, Julia Tote, Friedrich Schneider und Ivonne Vogler.

Stellvertreter sind Julia Tote und Jürgen Ocker

GROSSBURGWEDEL (hhs). Die Kommunalwahl im September hatten für stabile Rahmenbedingungen in Großburgwedels politischen Verhältnissen gesorgt: Neun Sitze waren zu vergeben.
Fünf konnte die CDU mit ihrem Spitzenkandidat Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller verbuchen, drei Sitze erreichte die SPD und ein Sitz ging an Volker Körlin von der AFD Die FDP hat keinen Sitz im Ortsrat mehr. Am Mittwoch dieser Woche fand die konstituierende Sitzung statt.
Die neun Ortsratsmitglieder sind von der CDU Rolf Fortmüller, Frank Leibelt, Jürgen Ocker, Friedrich Schneider und Ivonne Vogler. Die Sozialdemokraten schicken Bedri Özdemir, Florian Wenker und Julia Tote ins Rennen. Volker Körlin zieht für die AfD Niedersachsen in den Ortsrat ein. Körlin, Vogler, Schneider und Tote sind neu im Ortsrat.
Zunächst nahm Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller die Verpflichtung der Ortsratsmitglieder per Handschlag vor. Dann ergriff Frank Leibelt das Wort und dankte dem Ortsbürgermeister für die besonnene Arbeit in den vergangenen fünf Jahren. Er hob insbesondere Fortmüllers besonnene aber zielstrebige Art hervor und übergab einen Präsentkorb.
Fortmüller bedankte sich und fragte dann in die Runde, wo denn die vergangenen fünf Jahre geblieben seien. Wenn er darüber nachdenke, dann glaube er, dass einige Dinge „erst gestern“ stattgefunden hätten. Er erinnerte an das Mahnmal und an einige Veränderungen im Stadtbild Großburgwedels. Er habe sich immer bemüht, offen und ernsthaft vorzugehen. „Ich mache das gern weiter“, sagte er.
Sein Dank gehe an die Bürgerinnen und Bürger und diesen gelte auch sein Dank für sei persönliches überwältigendes Wahlergebnis. Auch das motiviere ihn dazu, weiterzumachen.
Die anschließende Wahl zum Ortsbürgermeister leitete Friedrich Schneider als ältestes Ortsratsmitglied. Es gab nur einen Bewerber, Rolf Fortmüller, und der erhielt ein einstimmiges Votum. Schneider stellte danach den Antrag, zwei gleichberechtigte stellvertretende Ortsbürgermeister zu wählen. Der Ortsrat stimmte dem zu und wählte dann Jürgen Ocker von der CDU und Julia Tote von der SPD zu Fortmüllers Stellvertretern.
Bedri Özdemir von der SPD lobte diese Wahl ausdrücklich: „Was hier jetzt passiert ist, ist geradezu vorbildlich. Der Ortsrat hat damit die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund gestellt und nicht die Interessen einer Partei“.