RegioBus schult Fahrpersonal über Standard hinaus

Beste Trainingsbedingungen bietet der ADAC auf seinem Gelände in Laatzen. (Foto: RegioBus/Unternehmenkommunikation)

Kooperation für qualifiziertes Sicherheitstraining fortgesetzt

REGION HANNOVER (r/hhs). Seit April 2005 arbeiten das ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hannover-Messe und die RegioBus Hannover erfolgreich zusammen. Bereits mehr als 1.000 Fahrerinnen und Fahrer haben bislang auf dem modernen Trainingsgelände in Laatzen ein spezielles Berufskraftfahrer-Training absolviert. Durch die Schulungen haben sie wesentliche Aspekte des Berufskraftfahrer Qualifikationsgesetzes (BKrFQG) erfüllt. Beide Parteien haben sich am Mittwoch, 26. Juni, auf eine Fortführung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit geeinigt:
„Ich freue mich, dass wir die Kooperation fortsetzen und auch in Zukunft gemeinsam weiter daran arbeiten, für mehr Sicherheit auf den Straßen in der Region Hannover zu sorgen“, sagt die Geschäftsführerin ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hannover-Messe, Georgia Gumpert. „Es geht uns dabei nicht nur darum, die Fahrerinnen und Fahrern nach den gesetzlichen Anforderungen in der Theorie schulen zu lassen, sondern sie anhand praktischer Übungen auf mögliche gefährliche Situationen im Straßenverkehr vorzubereiten“, so RegioBus-Geschäftsführer Georg Martensen. „Wir leisten mit diesen intensiven Trainings einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit.“
Speziell für die Dimensionen von Omnibussen bietet das ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hannover-Messe perfekte Trainingsbedingungen, denn hier gibt es zehn so genannte Module wie z.B. Gleitflächen, Dynamikstrecken, Aquaplaningbecken sowie Gefällestrecken.
Die Busfahrerinnen und -fahrer trainieren hierauf das Unter- und Übersteuern bei Kurvenfahrten, das Bremsen und Ausweichen oder in Kombination mit einer Hydraulikplatte den Umgang mit einem ausbrechenden Fahrzeug.
Neben dem Aspekt der Verkehrssicherheit wird das Fahrpersonal auch beim Thema spritsparendes Fahren sensibilisiert. Während des so genannten Eco-Trainings absolvieren die Fahrerinnen und Fahrer an einem weiteren Tag zunächst eine Strecke, auf der sie ihr gewohntes Fahrverhalten beibehalten. Danach erfolgt eine theoretische Schulung, die den Spritverbrauch helfen soll zu reduzieren. Im Anschluss wird dieselbe Strecke noch einmal unter ökonomischen Gesichtspunkten abgefahren. „Auf treibstoffsparendes Fahren zu setzen, liegt aus ökologischen und ökonomischen Gründen auf der Hand“, so RegioBus-Geschäftsführer Martensen. „Neben der Investition in neue Fahrzeuge, erreichen wir auch durch eine bewusstere Fahrweise unseres Personals Einsparpotentiale.“
So kann die RegioBus eine leichte Reduzierung des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs verbuchen, der in 2009 noch bei ca. 36,7 Litern und in 2011 bei ca. 35,7 Litern/100 km lag. Ein defensiver Fahrstil senkt nicht nur den Spritverbrauch, auch der Verschleiß der Bremsen und die Abnutzung der Reifen fällt geringer aus. Für Fahrgäste verbessern sich durch eine geübte und vorausschauende Fahrweise der Fahrkomfort und die Sicherheit.
Die RegioBus Hannover GmbH mit ihren ca. 700 Mitarbeitern ist 1998 aus verschiedenen Einzelunterneh- men in der Region Hannover hervor- gegangen. Etwa 30 Millionen Fahr- gäste jährlich nutzen rund 380 Busse auf über 100 Linien. Die RegioBus gehört zu den größten regionalen Busunternehmen in Deutschland.