Rainer Fredermann moniert irreführenden aha-Fragebogen

Abgeordneter bietet telefonische Bürgersprechstunde am 26. Juli

BURGWEDEL/ISERNHAGEN (r/bs). „Der an die Bürgerinnen und Bürger versandte Fragebogen des Abfallzweckverbandes ist irreführend und inhaltlich zu kompliziert“, erklärt der CDU-Regions- und Landtagsabgeordnete für Langenhagen, Burgwedel, und Isernhagen, Rainer Fredermann.
Aha hatte in der vergangenen Woche die 135.000 Grundstücksbesitzer im Umland angeschrieben. Nach der von Rot/Grün beschlossenen Gebührensatzung wird eine Mindestmenge von 10 Litern pro Kopf und Woche berechnet. In dem Informationsblatt empfiehlt aha, pro Kopf und Woche jedoch die doppelte Abfallmenge anzugeben. Außerdem fehle ein Hinweis, dass damit die zu zahlende Abfallgebühr teilweise zwischen 25 und 40 Prozent über das Mindestmaß hinaus ansteige, moniert Fredermann. Bei einem 3-Personenhaushalt in einem Einfamilienhaus seien das beispielsweise ca. 80 Euro pro Jahr.
Die Bürgerinnen und Bürger haben gerade in den letzten Wochen mit ihrem Protest häufig zum Ausdruck gebracht, dass sie noch nicht einmal die Mindestmenge von 10 Litern an Restabfall produzieren. Gleichzeitig fehle eine Spalte aus der genau hervor gehe, welche Gesamtgebühr monatlich pro Haushalt zu entrichten sei.
Jeder Einzelhändler ist gehalten, für ein Produkt den Endpreis anzugeben. „Ich habe den Eindruck, hier sollen über das notwendige Maß hinaus die Bürger zur Kasse gebeten werden.“
In einer Bürgersprechstunde wird Rainer Fredermann Interessierten am Freitag, 26. Juli, zwischen 13.00 und 15.00 Uhr unter der Rufnummer 0171-7556705 für Fragen zur Verfügung stehen.