Qualitätssiegel für KRH-Brustzentrum

Geprüfte Qualität: Das Ärzteteam des KRH Brustzentrums am Standort Siloah mit Chefarzt Dr. Fakher Ismaéel (vorn, Mitte) und dem Leiter des Zentrums, Dr. Alexander Moser, (hinten, 2.v.l.). (Foto: Stefan Gallwitz)

Zertifizierung für die hohe Behandlungsqualität

GROSSBURGWEDEL/REGION (r/bs). Das Kooperative Brustzentrum des KRH mit den Standorten Großburgwedel, Siloah und Robert Koch Gehrden hat erneut ein Gütesiegel für nachgewiesene hohe Behandlungsqualität erhalten.
Unabhängige Gutachter der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie prüften drei Tage lang, ob alle Anforderungen für bestmögliche Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brustkrebs in den KRH-Frauenkliniken erfüllt sind: „Wir haben ohne Abweichungen bestanden“, sagt Dr. Alexander Moser, Leiter des KRH-Brustzentrums. Alle Beteiligten aus den Kliniken seien stolz und froh, den aufwändigen Prozess der Zertifizierung erneut mit Erfolg abgeschlossen zu haben. Geprüft wurden zum Beispiel die Kompetenz und Erfahrung der Behandlungsteams und die Einhaltung von Therapierichtlinien deutscher und europäischer Fachgesellschaften.
Es sei sehr besonders und selten, dass ein Brustzentrum mit drei Standorten gemeinsam mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet werde, betont der Chefarzt der Siloah-Frauenklinik, Dr. Fakher Ismaéel. Patientinnen mit Brustkrebs oder anderen Erkrankungen könnten sich darauf verlassen, in den KRH-Fachkliniken nach modernsten Standards von Medizin und Pflege versorgt zu werden.
Das KRH-Brustzentrum in der damaligen Nordstadt-Frauenklinik war 2005 das erste Brustzentrum in der gesamten Region Hannover, das erfolgreich zertifiziert wurde. Die Therapiequalität wird regelmäßig überprüft.
Das Kooperative Brustzentrum an allen KRH-Standorten mit Frauenkliniken arbeitet interdisziplinär sowohl ambulant als auch stationär eng mit Partnern der Fachgebiete Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie, Schmerztherapie, Psychoonkologie sowie Sozialarbeit und Selbsthilfe zusammen. Mehr als 1.400 Frauen vertrauen sich jährlich stationär dem Kooperativen Brustzentrum an, über 4.000 Frauen lassen sich ambulant behandeln.
Ein Kernbestandteil des Brustzentrums ist die wöchentliche Tumorkonferenz (Tumorboard), bei der Ärzte und Experten verschiedener Fachrichtungen aus allen Standorten des KRH-Brustzentrums individuelle Behandlungspläne besprechen und festlegen. Damit wird sichergestellt, dass jede Krebspatientin eine möglichst optimale Therapie erhält.
Das Tumorboard findet jeden Freitag in der „Zentrale“ des Brustzentrums im Klinikum Siloah statt. Studien belegen, dass Patienten, die im Rahmen von Tumorboards betreut werden, signifikante Überlebensvorteile haben.